Frauenporträt mit Pferdekopf

Jahresrückblick 2021

Mein Jahresrückblick 2021: Geboren um zu leben

Ein verrücktes Jahr oder bin ich verrückt? 10 Stunden in der Schule, danach 8 Stunden voller Freude am PC zu Hause gearbeitet. Wie cool oder doch verrückt? Möbel rücken, obwohl doch alles eigentlich am richtigen Fleck stand? Zum ersten Mal launschen – ohne vorher zu wissen, was das überhaupt ist. Investieren in die eigene Person – ohne Hängematte und voller Risiko – und jetzt schreibe ich auch noch meinen Jahresrückblick 2021. Das Abenteuer hat mich gepackt. Reisende? Abenteuerin? Vielleicht, jedoch mit Gewissheit getrieben von einer Vision. Leuchtende Kinderaugen beim Lernen, Kinder, die mit Freude und Spaß lernen möchten sind mein Ziel. Ich weiß, wofür ich da bin. Es kann so leicht sein.



Das waren meine Ziele 2021 – und was daraus geworden ist

  • Sketchnotes sollten mich begleiten und unterstützen – seit Januar 2021 bin ich in der Sketchnotes Word von Simone Abelmann. Nach und nach entstanden erste Pläne. Es ist ein Konzept für einen Workshop für Eltern, Lehrer und Schüler entstanden, die mit Bildern im Kopf lernen wollen.
  • Abenteuer im Online Business – erste Schritte in Richtung Sichtbarkeit bin ich gegangen. Zuerst ganz ganz langsam, unsicher und wackelig, dann etwas sicherer an der Hand geführt. Inzwischen kann ich selbständiger alleine gehen. Noch vor 10 Monaten wusste ich gar nichts dazu. Inzwischen bin ich sicherer geworden und möchte weitere Wege gehen. Ich bin gestolpert, gefallen und immer wieder aufgestanden. Ganz unvoreingenommen bin ich immer wieder mit einem klaren Ziel vor Augen aufgestanden. Wie schön ist es, wie ein kleines Kind beim Laufenlernen immer wieder aufzustehen und es zu versuchen – mein Ziel zu verfolgen.
  • Meine Familie ist und bleibt mir das WICHTIGSTE. Ich möchte gemeinsam mit meinen Liebsten lachen, lieben, fröhlich sein, aber auch gemeinsam schwierige Stunden meistern. Einander zuhören und füreinander da sein sind mir eine Herzensangelegenheit.

Meine ersten Schritte in die Sichtbarkeit

Meine erste Seite auf Facebook. Oder: Aus einer Schnapsidee wird ein Projekt.

Es war so ein Bauchgefühl, so eine Stimme in mir, die mir sagte: „Melde dich an.“ Es zog mich förmlich zum Anmeldebutton. Wie fremdgesteuert klickte ich und schwupp war ich dann angemeldet im Masterkurs bei Katrin Hill. Was mache ich denn da??? Im März ging es los. Was hörte und las ich da? Break out sessions mit Leuten, die sich so viel mehr können und Erfahrungen im Business haben als ich sollte ich mich austauschen? Da gehöre ich doch gar nicht hin oder? Was für ein Abenteuer! In meinem Zeugnis stand schon in der Grundschule: Silke ist könnte sich mehr mündlich am Unterricht beteiligen, denn sie ist ruhig und zurückhaltend.

Jetzt hieß es aktiv aufeinander zugehen und ein Erfolgsteam zu gründen, weil wieder hieß es den inneren Schweinehund zu besiegen. Den Post hoch- und runtergerollt, naja … Das liest sich interessant …, kling ganz nett …, ist spannend … Also habe ich mich überwunden und persönliche Nachrichten geschrieben. Yeh. Es wurde ein tolles Erfolgsteam. Danke an Dagmar Brewig, Julia Bauschke und Katja Andergassen.

Eine weitere Chance oder Hindernis? Facebook – klar, kannte ich, denn ein eigene Profil hatte ich auch, welches mir Laura vor einigen Jahren irgendwann einmal eingerichtet hatte. Das war es dann aber auch schon. Außer ab und zu mal auf Facebook zu lesen, habe ich nichts weiter gemacht. Na gut, wird schon. Schritt für Schritt mal schauen. Ganz schnell wurde ich angesteckt und legte mir eine eigene Seite an. Als Technikmuffel war das gar nicht so einfach. Hat schon mal jemand Facebook mitgeteilt, dass es total verwirrend ist, wenn sich gefühlt täglich etwas ändert? Schritt für Schritt tastete ich mich voran. So allmählich fand ich ein wenig Gefallen daran.

Fortan war mein innerer Schweinehund mal kleiner und mal größer. Doch oh je, wenn ich meine Vision in die Welt tragen möchte, brauche ich Sichtbarkeit. Total naiv, daran habe ich gar nicht gedacht. Sichtbarkeit heißt ja – mich sehen alle. Was andere können, kann ich auch. Wirklich? Ich doch nicht, die Ruhige, Unscheinbare, Schüchterne. Und da war er wieder, der alte Glaubenssatz. Manchmal denke ich, die anderen sehen eine ganz andere Person als ich es bin.

Und jetzt???? Ach so – ich sollte andere Beiträge kommentieren, liken …. Das kriege ich hin. Es gab so viele wertvolle Beiträge. Ääää – posten sollte ich auch noch. Was schreibe ich denn da? Dass soll jemanden interessieren? Nee, das liest doch keiner. Wow, wie schnell sind erste Ideen entstanden. Zugegeben, nicht alles war toll, glaube ich. Doch was sah ich? Weil es tatsächlich Leute gab, die das lasen, kommentierten und likten sie auch. Wie cool, denn so entstand das Projekt Silke Schwerdtfeger – Sorglos lernen.


Das Geheimnis als Kunstlehrerin

Ich kann nicht zeichnen. Klar – kein Talent!

Mein Traum wurde mit der Zulassung an das Institut für Lehrerbildung wahr. Hurra, ich durfte Lehrerin für untere Klassen werden. Mein Klassenlehrer sah mich damals eher als Oberstufenlehrerin für Mathematik. Beinahe hätte er mich überredet, wenn es nicht das Problem mit dem zweiten Fach gegeben hätte. Andere hatten schon immer ein anderes Bild von mir als ich selbst. Mir schmeichelte seine Empfehlung schon. Mathematik war schon interessant aber was noch? Neeee, Physik ging gar nicht. Da habe ich die mündliche Prüfung nur mit gaaaaaanz viel Glück und einer tollen Prüfungsvorbereitung durch die Lehrerin bestanden. Letztendlich habe ich sogar mit 1 abgeschlossen. Das traue ich mir gar nicht zu erzählen. Okay, das Themengebiet Optik war noch halbwegs verständlich. Ansonsten habe ich auf dem Gebiet wirklich nichts verstanden. Also verfolgte ich meinen Traum.

Ich durfte zur Aufnahmeprüfung im Fach Kunst, alternativ hätte ich auch Werken ohne Aufnahmeprüfung studieren können. Kunst jedoch mochte ich selbst in der Schule lieber, also entschied ich mich dafür. Mit einem mulmigen Gefühl ging ich zum Termin. Mein Herz klopfte wie wild. Immer wieder diese Gedanken: Ich kann doch gar nicht zeichnen. Die anderen Bewerber können das doch viel besser. Eine Vase mit Blumen zu zeichnen war noch okay, doch dann saß dort eine Studentin auf dem Stuhl, die wir in der Seitenansicht skizzieren mussten. Irgendwie sah meine Zeichnung eher schlecht als recht aus.

Einige Wochen später hielt ich die Zulassung für das Fach Kunst in der Hand. Kunstgeschichte, Theorie zur Bildkomposition, Farblehre … waren für mich auch sehr einleuchtend …, wenn da nur das Zeichnen nicht wäre.

Zum Studium gab es ein vierzehntägiges Fachlager, indem in der Natur gemalt und gezeichnet wird. Psssst, ich habe geschummelt, aber nur ein klitzkleines bisschen. Ich lieh mir die Kunstmappe meiner besten Freundin aus, denn ich hatte einen Plan und nahm ihre Bildideen als Vorlage. Es entstand eine Mischung aus Bildvorlage, Natur und eigenen Ideen.

Im Januar habe ich mich entschieden mit Simone Abelmann in der Sketchnotes World zu zeichnen. Das macht so viel Spaß, dass ich im Sketchnotesfieber bin. Das macht so viel Spaß, denn das allerbeste ist – ich kann zeichnen. Mein erstes Skechbook ist zum Jahresende gefüllt. Wahnsinn, denn ch habe entdeckt, wie einfach Sketchnotes beim Lernen helfen können. Es wird also weiter gehen. Fazit: Jeder kann zeichnen.


Meine Nähprojekte im Jahresrückblick 2021

Meine erste selbstgenähte Jacke.

Es begann vor 37 Jahren mit Handarbeitsstunden bei meiner Omi. Welch eine Freude war es, dass ich meine Omi als strenge Lehrmeisterin erleben durfte. Besonders interessant für mich waren die vielen spannenden Geschichten, die meine Omi aus ihrer Kindheit erzählte, denn damals gab es noch einen Kaiser.

Der Samen ging auf und ich wollte mehr nähen. Mein sehnlichster Wunsch war eine eigene Nähmaschine zu besitzen, welche zur damaligen Zeit gar nicht so einfach war zu bekommen.

Wie stolz war ich, als ich mir von meinem lange zusammengehaltenen ersparten Jugendweihegeld eine gebrauchte ältere Kniehebelmaschine kaufte, denn diese Maschine und mit Glück günstig erstandener Fahnenstoff waren für mich ein Traum. Weil ich zunächst ohne Schnittmuster nähte, traute ich mich nur an kleine Projekte. Mein erstes Kleidungsstück nähte ich in einem Kurs im damaligen Pionierhaus. Weil mir das so großen Spaß bereitete, nähte ich mir später Kleidung als Studentin. Dann war lange, lange Nähpause.

Erst vor vier Jahren brachte mich meine Tochter mit ihrem Wunsch nach Handmadekleidung für ihre Tochter wieder zum Nähen. Eine Babyhose, eine Babymütze erblickten das Licht der Welt. Dadurch wurde mein Ehrgeiz geweckt. So entstand mit den Projekten nach und nach ein richtiger Nähmaschinenpark.

Durch viele viele Probenähen bei so tollen Designern wurde ich immer mutiger, denn besonders Bea Birkenhagen von Küstenschnitt hat mich inspiriert.

Nach einer Bluse, einer Hose, einem Kleid traute ich mich endlich an die erste selbstgenähte Jacke. Noch nicht perfekt aber ein Unikat. Ehrlich gesagt, ich bin ein wenig stolz darauf und freue mich auf viele weitere Nähprojekte.


Adieu

Im Herzen immer bei uns – im Himmel für uns sichtbar.

Ich, die nie einen Hund haben wollte und eher skeptisch war, fasste vor sechs Jahren den Entschluss – Familienzuwachs muss her. Hugo – ein weißer Bolonka Zwetna Welpe wird künftig mit uns zusammen leben. Wie schön, es war wieder einer da, der auf mich wartete und der mich freudig begrüßte, als ich nach Hause kam. Hugo hörte mir zu, war treuer Begleiter auf so manchem Spaziergang. Er war nicht mehr wegzudenken. Nun, nach nur sechs Jahren, erkrankte er unheilbar. Da nichts mehr half, weinte er vor Schmerzen. Diese kam völlig unerwartet. Wir beide, Hugo und ich litten an unheimlichen Schmerzen, denn wir beide konnten uns kaum mehr bewegen. Ein akuter Bandscheibenvorfall machte mir jede Bewegung zur Qual und Hugo konnte sich ebenso kaum mehr bewegen. Die Prognose für ihn war ganz schlecht.

Ich musste eine Entscheidung treffen. Es tat mit im Herzen so weh. Am 1. März ging er ruhig und friedlich in meinen Armen über die Regenbogenbrücke.

Unfassbar! Hugo – wir können es kaum glauben. Dort oben wird es dir sicher wieder besser gehen – so ruhig, friedvoll und ohne Schmerzen wie du eingeschlafen bist, bin ich mir ganz sicher.

Immer wenn ich die Sterne leuchten sehe weiß ich, dass du zu uns schaust.



Mein Businessstart

Wie die Jungfrau zum Kind komme ich zum Business. Zufall oder was?

Mit dem Masterkurs bei Katrin Hill begann alles. Schnell merkte ich, dass ich ein Produkt brauche, welches ich launschen möchte. Meine Vision war klar und deutlich. Das was ich schon meine ganzes Leben mache, möchte ich auch online. Das daraus mal ein Business wird, war mir vorher überhaupt nicht klar. Ich möchte strahlende Kinderaugen sehen, denn ich möchte, dass Kinder gerne lernen, gerne in die Schule gehen, neugierig und wissbegierig sind. Ich möchte Kinder unterstützen, die mit Freude selbstbestimmt erfolgreich lernen.

Doch dafür ein Business gründen?! So entstand die Lernmagie . Lernen kann magisch sein. Es war nicht geplant, es kam einfach so. Am 01.07. 2021 wurde ganz offiziell Silke Schwerdtfeger – Sorglos Lernen geboren. Auf ins Abenteuer. Ich freue mich auf eine große Reise.


Meine Stimme, die Kamera und ich

Die Begegnung mit einem Affen

Meine Stimme ist schon immer ein Thema für mich. Bereits im Studium hatte ich im ersten Semester Sprecherziehung. Lippenflattern war meine gefürchtetste Übung. Da ich meine Lippen nie zum Flattern gebracht habe, war diese Übung ein Grauen für mich. Es ging einfach nicht.

Im großen Schulpraktikum habe ich gemerkt, wie wichtig das richtige Sprechen ist, damit mich die Schüler auch hören und wahrnehmen. Autodidaktisch eignete ich mir das – vermeintlich – richtige Atmen an. Als Schulleiterin wurde mir wieder einmal bewusst, welch wichtiges Instrument meine Stimme vor dem Kollegium und vor ca. 400 Schülern ist. Bringe mal 400 aufgeregte Schüler und Kollegen zur Ruhe und das mit zarter Stimme ….

Genau zu diesem Zeitpunkt begegnete ich Wibke Anton. Nichtsahnen, dass ich fortan mit der Kamera, mit Videos und Veröffentlichungen zu „kämpfen“ habe, entschied ich mich für stimmig präsentieren.

Durch Wibke erfuhr ich, welch beeindruckende Wirkung das Klopfen vor einem „Auftritt“ hat. Inzwischen liebe ich die Bewegungen und das Brüllen eines Affens nachzuahmen. Warum? Ich kann danach viel stimmiger und klangvoller sprechen.

Ich bin beeindruckt, über die Auswirkungen. Wahnsinn, denn nicht nur meine Stimme, sondern auch meine Haltung und mein Selbstbewusstsein haben sich verändert.

Das Lippenflattern kann ich übrigens immer noch nicht, aber davon geht die Welt nicht unter.


Meine Räume und ich – wir sind verrückt

Meine eigene Courage – Furcht oder jetzt erst recht?

Wahnsinn – so etwas verrücktes. Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich meinen Arbeitsbereich grundlegend umgestalten werde, hätte ich demjenigen einen Vogel gezeigt. Vor einiger Zeit hatte ich bereits den gesamten Raum neu gestaltet. So schnell brauchte ich das nicht wieder. Und dann die Idee – ein lebensgroßes Porträt an meine Wand zu bringen. Nee, nee – das geht gar nicht.

Genau das ist passiert – und das beste ist: Ich fühle mich so gut dabei.

Was ist passiert? Mit der Ordnungsmagie von Maria Husch – der Raumexpertin begann es. Wie banal, denkst du jetzt vielleicht, Tipps zum Halten von Ordnung. Da gibt es doch viele. Außerdem sollte man doch wissen, wie Ordnung gehalten werden kann. Es war so anders. Es gab nicht den einen Weg, nicht nur das eine System, um Ordnung zu schaffen und zu halten. Nein, es wurde vom Happy place gesprochen, einem besonderen Platz im Raum. Wie schön, ein Wohlfühlplatz, nur für mich. Toll, ganz unbewusst, hat mich dieser Platz immer wieder gestärkt.

Auf einmal fing ich an, mich mehr wertzuschätzen. Ich kaufte mir frische Blumen, welch eine Freude. Das habe ich davor sehr selten getan. Dafür gebe ich doch kein Geld aus, viel zu teuer und viel zu schnell verwelkt. Auf einmal wirkten die Blumen ganz anders auf mich, ich nahm sie anders wahr und freute mich bewusst darüber. Eine so kleine Veränderung mit einer so großen Wirkung.

Den größten Wert legte ich fortan auf meinen Eingangsbereich, früher war es hingegen das Wohnzimmer, welches besonders schön für Gäste sein musste. Von Maria Husch hörte ich etwas über die richtige Schreibtischposition. Mein erster Gedanke …., so viel wird sie schon nicht ausmachen. Und überhaupt im kombinierten Schlaf- und Arbeitsraum bieten sich nicht so sehr viele Möglichkeiten für Veränderungen. Der Gedanke ließ mich jedoch nicht mehr los, bis ich in einer Nacht- und Nebelaktion meinen Raum umgestaltete. Es wurde eine Nachtschicht, es ist nicht perfekt geworden, aber es ist anders. Der Schreibtisch steht in der Erfolgsposition, dadurch fühle mich sauwohl. Ich spüre so viel Leichtigkeit, denn ich konnte stundenlang dort arbeiten und mir vielen die Ideen nur so zu. Fantastisch!!!! Es kostete keine Mühe und wie von selbst ergab sich ein Schritt nach dem anderen.

Und dann gab es da noch die Sache mit dem Fotografen. Immer wieder hörte ich Maria Husch, dass es so viel anders ist, wenn ich mich und mein Business in meine Räume bringe. Ja, ja – aber ich hänge mich doch nicht groß an die Wand, so dass ich mich vom Schreibtisch aus immer ansehe. Nein, das mache ich nicht. Immer mehr sah ich in der Facebookgruppe herausragende Unternehmerinnen, die darüber berichteten, welche Wirkung diese positive Ausstrahlung der eigenen Persönlichkeit im erfolgreichen Business hat. Ich wurde neugieriger. Okay, ein paar schöne Fotos vom Fotografen wären ja wirklich mal wieder schön. Immerhin könnte ich die auch für den ein oder anderen Post gut gebrauchen. Gesagt, getan, ich fand eine tolle Fotografin. Location wurde vereinbart, Termin festgelegt, Friseurbesuch geplant.

Es entstanden traumhafte Bilder an einem meiner Lieblingsorte bei strahlendem Sonnenschein. Wundervoll!

Ich konnte nicht anders und ich habe mir große Leinwände bestellt. Heute hängt mein Foto tatsächlich in meinem Arbeitsraum und ich spüre diese positive Energie. Das gibt mir so viel Kraft, unfassbar, denn vor wenigen Monaten hätte ich das nie geglaubt.


Familienzuwachs im Hause Schwerdtfeger

Die Namensfindung – 5 Personen und ein Name

Für mich steht fest – Hugo kann nicht ersetzt werden. Zwei Monate nach seinem Gang über die Regenbogenbrücke fasste ich den Entschluss, mein Abenteuer Hund ist beendet. Es wird keinen fälligen Familienzuwachs mehr geben, denn so schmerzlich war sein Verlust.

Bis ich eines abends, während ich an der Lernmagie arbeitete, ploppte plötzlich das Bild eines vierwöchigen weiß braunen Bolonkawelpen auf. Ich habe mich sofort verliebt. Sooooo süß. Genau der EINE war es. Er schaute mich an, als ob er sagen wollte: „Du bist es. Zu dir möchte ich. Wir gehören zusammen.“ Schnell klickte ich das Bild weg, nein, ich hatte gerade alle Hundesachen weggeräumt. Mein Entschluss stand fest, doch ich konnte mich gar nicht mehr konzentrieren. Also schrieb ich den Züchter an, in der Gewissheit, dass sicherlich genau dieser EINE breite verkauft sei. Das sollte mich beruhigen. Na, du ahnst es sicherlich. Er war noch zu haben. Jetzt ging alles ganz schnell, Hund reserviert und Familienrat einberufen. Spontan war ein Termin beim Züchter vereinbart, um zu schauen, ob wir – der Welpe und ich – zusammenpassen.

Es lief wie im Länderspiel. Nach einer Fahrt durch Mecklenburg Vorpommern nahm die Aufregung zu. Die erste Begegnung erfolgte, wir waren so begeistert, dass wir ihn am liebsten sofort mitgenommen hätten.

Wir fuhren zwar ohne Hund, aber mit einer riesigen Herausforderung nach Hause. Wir durften einen Namen A als Anfangsbuchstaben für ihn aussuchen. Fünf Personen – ja, wie zu vermuten – bedeutete mindestens fünf Namensvorschläge. Ich schaute unermüdlich in Listen der beliebtesten Hundenamen. Hm, so richtig brachte mich das auch nicht weiter. Immerhin sollte der Name auch zur Rasse passen. Schließlich suchte jeder von uns einen Namen heraus, den wir auf eine Liste schrieben. Jeder durfte Punkte verteilen. Ich schwitzte Blut und Wasser. Bitte, bitte, bitte wählt keinen Namen, den ich einem Schäferhund (bitte nicht falsch verstehen, ich mag Schäferhunde sehr gern) zuordnen würde.

So wurde unser Addi – Addi. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Es wurde ein schöner Name und der Familienfriede blieb gewahrt.

Heute ist der Name Addi selbstverständlich und keiner denkt mehr an die schwierige Namensfindung.

Inzwischen gehen Addi und ich einmal wöchentlich, begleitet von meinem Vati, in die Hundeschule und lernen gemeinsam bei Katrin Feilcke. Im kommenden Jahr wird Addi dann stundenweise mit mir in die Schule kommen und Kinder beim Lernen unterstützen.



Meine allergrößten Kraftquellen

Vier Generationen – ein Schnitt

Neben meinen Kraftorten und Lieblingsplätzen, neben dem Training mit Addi und dem Nähen, bei dem ich wunderbar abschalten kann, gibt es weitere so so wichtige Kraftquellen für mich.

Meine beste Freundin Trixi sprüht mit Ideen, weiß immer einen Rat, kann Karten legen und ist seelenverwandt mit mir gibt mir Kraft und lasst mich immer mal wieder zum Kind werden. Die Tage mit ihr geben mir soooooo viel Energie.

Meine Familie ist mir das ALLERWICHTIGSTE. Durch Mutti und Vati, durch meine Tochter Laura und durch meine Enkelin fühle ich mich immer wieder gestärkt. Ich liebe gemeinsame nicht alltägliche Dinge, wie Partnerlook aller vier Generationen oder spontaner Einkaufsbummel mit Burgeressen und Kaffetrinken im kleinen engen Auto – wie gemütlich. Wir gehören zusammen, auch wenn es ab und zu mal kracht oder wir unterschiedlicher Meinung sind. Wir sind füreinander da. Ich liebe die gemeinsamen Stunden.

Danke, danke, danke für so viele gemeinsamen Erlebnisse und Erfahrungen.

Danke für viele verrückte Sachen und für den Glauben an uns.



Mein 2021 in Zahlen

  • 474 Abonnenten auf meiner Facebookseite Silke Schwerdtfeger – Sorglos lernen
  • 56 Abonnenten auf Instagram
  • 12 Liveinterviews gegeben
  • 55 Livevideos gedreht
  • 7 652 Autokilometer gefahren
  • 3 109 800 Schritte gegangen

Weitere Highlights aus meinem 2021

Mein Ausblick: Das wartet 2022 auf mich

  • Neustart der Lernmagie: Zum ersten Mal wird es 2022 ein noch intensiveres Programm geben. Der alltagstauglichste Kurs, ever! So kann Lernen leicht und erfolgreich sein.
  • Sachkundeprügung für Hundehalter: Erster Schritt für Addis Einsatz in der Schule und in der Lernmagie.
  • Start eines Memberships: 2022 wird es die Lernmagie auch als Mitgliederbereich geben.
  • Gemeinsame Projekt: Entspanntes Lernen mit Bewegung wird in diesem Jahr groß geschrieben. Zusammen mit Melanie Prost wird es ein gemeinsames Programm geben.
  • Projekt Therapiehund: Addi und ich werden die ersten Praxiseinsätze im Rahmen der Ausbildung zum Therapiehund absolvieren. Ob wir in diesem Jahr schon die Prüfung anpeilen können?

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