Porträt einer blonden Frau mit einer Grünfläche und einem Gebäude im Hintergrund

Ja, nein, vielleicht – meine Herausforderung Entscheidungen zu treffen

Ja – nein – vielleicht, die Herausforderung Entscheidungen zu treffen lässt mich oft schwanken: Ständig treffe ich Entscheidungen. Ja – nein – vielleicht – es ist immer wieder eine Herausforderung Entscheidungen zu treffen. Stehe ich heute auf oder bleibe ich liegen? Fahre ich mit dem Fahrrad oder dem Auto zur Schule? Was möchte ich am Morgen mit den Kollegen besprechen? Wo trainiere ich heute mit meinem Hund? Wie lerne ich heute mit meinen Schülern? Kaufe ich den Kurs? Gehe ich heute oder doch erst morgen live? Warte ich auf einen Telefonanruf oder entscheide ich mich entspannt etwas anderes zu tun? Manche passieren einfach so, andere fangen mich in meinen Gedanken und sind Herausforderungen für mich.

Es gibt keine richtigen oder falschen Entscheidungen – immer nur Entscheidungen.

Dieter Lange

Ich schaffe das nicht

Manchmal ist es so einfach. Es gibt so viele Dinge, über die denke ich gar nicht nach. Und trotzdem treffe ich ständig Entscheidungen. Damit geht es mir richtig gut. Ich genieße meinen frisch gebrühten Kaffee. Ich nehme mir Zeit für Addi. meinem Hund, wann immer meine Intuition es mir sagt. Es kann so einfach sein. Ich genieße diese Freiheit.

Wow, die Idee der Einladung zu einem Live-Events von Judith Peters zu folgen, der Initiatorin der The Content Society – einem gigantischen Jahreskurs, der so viel mehr bietet als nur eine Anleitung zum Bloggen, hat mich fasziniert. Aber Stuttgart als Veranstaltungsort – weit weg von Rostock – das schaffe ich nicht!

Meine Gedanken kreisten. Es ließ mir keine Ruhe. Zu groß war für mich der Anreiz, Judith und die vielen Frauen, von der ich schon so interessante Blogartikel gelesen habe und dir mir sehr wertschätzendes Feedback gegeben haben, im wirklichen Leben ganz real kennenzulernen. Immer wieder schaute ich mir die Zugverbindungen an, suchte nach Hotels … Ich schaute, überlegte, verwarf … So ging es einige Male! Ich schaffe es nicht. Schließlich habe ich noch tausend andere Dinge auf meiner Agenda. Meine Schwäche ist, dass ich mir hin und wieder zu viel vornehme und dann von mir selbst erschrocken bin.

nachdenkliche Frau in weißer Bluse rauft sich die Haare und zieht eine Flunsch
Nachdenken

Was für eine gigantische Anziehungskraft

Plötzlich war der Druck weg. Ich war entspannt und verfolgte die wunderbare Community der Bloggerinnen in der The Content Society. Immer wieder teilten die Kolleginnen ihre Freude über das Event, bildeten Fahrgemeinschaften, verabredeten sich … Diese Freude war ansteckend, wie ein Sog, der anziehend war. In einem dieser Momente kam der Entschluss zu mir. Ich fahre nach Stuttgart. Ich schaffe das.


Erste Zweifel

Kurzentschlossen bucht ich die Bahnfahrt. Bin ich jetzt übermütig? Eine Nacht im Zug auf der Hinfahrt – den Tag in Stuttgart beim Event – die nächste Nacht wieder im Zug auf der Rückfahrt. Yeah, ich bin dabei! Ich fahre nach Stuttgart! Wow! Voller Freude und Stolz teilte ich meine Entscheidung. Judith Peters schrieb mir zurück und freute sich, Wirklich?! Ja, sie freute sich auch über meine Teilnahme. In der Familie erzählte ich von meinem Vorhaben. Addi, mein Hund erhielt eine liebevolle Betreuung an diesem Wochenende. Alles war vorbereitet.

Doch dann kamen wieder Zweifel auf. Ich da, bei den Frauen, die so geniale Blogartikel schreiben? Da kann ich doch gar nicht mithalten. Ich kann doch eigentlich gar nicht schreiben. Ja, für Schulaufsätze hat es gereicht. Die waren sogar so gut, dass mein Bruder sie Jahre später kopierte und nochmals zur Bewertung abgab. Pssst! Aber ich kann doch keine Artikel schreiben, die jeder lesen kann …. Klopft da nicht so ein alter Glaubenssatz an? Ich bin nicht gut genug? Ich bin viel zu ruhig, zurückhaltend, schüchtern und ich kann nicht frei präsentieren.

Woher kommt das? Wie kann ich diesen Glauben besiegen?

Ich habe schon immer neue Aufgaben und Herausforderungen gesucht. Ich habe als Schülerin Kindergruppen geleitet, habe Feriengruppen geführt, Stadtführungen mit fremden Leuten durchgeführt, Bildungskurse verkauft, Erwachsene unterrichtet, Versicherungen verkauft und vieles mehr. Heute leite ich als Schulleiterin eine Grundschule und coache Kinder beim Lernen. Ich habe die Fäden in der Hand. Manchmal frage ich mich: Gibt es verschiedene Silkes in mir?


Jaaaa – ich mache das jetzt

Ich bin so verrückt und fahre für einen Tag nach Stuttgart. Hurra! Egal, was die anderen denken!

Es liegt eine wahnsinnige Woche hinter mir.

  • Presseauflauf in der Schule verbunden mit der Begrüßung 22 ukrainischer Kinder, die zum ersten Mal eine deutsche Schule betraten
  • Organisation einer Lehrkraft für den Deutschunterricht der ukrainischen Kinder
  • Vertretung der Sekretärin
  • Schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema „Glück und Wohlbefinden“
  • Termin für schöne Fingernägel
  • Friseurtermin
  • Zahnarzttermin
  • Betreuung des Enkelkindes
  • Hundetraining mit Addi
  • Masterkurs bei Katrin Hill
  • Kooperationen schließen
  • Fortbildung „Starke Kinder“
  • Bloggen
  • Live Event „The Content Society“ in Stuttgart

Ich schaffe das schon!

Ukrainische und deutsche Mädchen und Jungen der 1.-4. Klasse mit der Schulleiterin und Dolmetscherin
Herzlich Willkommen

Es geht los – oder doch nicht?

Nun ist es soweit. Der Hund ist untergebracht und versorgt. Sogar der Kaffeetisch für unser Familienkaffee am Sonntag ist bereits gedeckt. Tasche ist gepackt. Es geht los.

Ich stehe an der Straßenbahnhaltestelle und will zum Bahnhof fahren. 40 Minuten sollten reichen, um zum Bahnhof zu kommen. Die Bahn fährt ja nur 15 Minuten. Ein Blick auf den Fahrplan zeigt – oh nein – die richtige Bahn kommt erst in 30 Minuten. Das ist zu spät, dann ist der Zug weg!!!

Kurze Überlegung – es muss schnell gehen. Ich kann die Fahrkarte stornieren (Dieses Mal war ich schlau und habe einen Tarif gewählt, der dieses zulässt) und gehe wieder nach Hause. Dann kann ich schlafen … wie verführerisch!


Vielleicht noch eine Chance?

Ich nahm meine Füße in die Hand und lief zum 3 km entfernten Hauptbahnhof. Wahrscheinlich stellte ich meine persönliche Bestzeit auf, denn ich erreichte den Bahnsteig 3 min vor Abfahrt des Zuges. Ich stieg ein und die Fahrt begann. Es gab kein Zurück mehr. Aus ja – nein – vielleicht ist ein JA! geworden.

So ging es mir auch im Business. Als Lerncoach ist es mir eine Herzensangelegenheit auch den Kindern zu helfen, die trotz System Schule lernen müssen. Meine Vision ist, dass alle Kinder mit Freude die Herausforderungen in der Schule meistern. Mit der Lernmagie – dem Onlinekurs für Schüler mit Lernschwierigkeiten biete ich eine Möglichkeit den richtigen Weg zum Lernen zu finden. Ich unterstütze Schüler und zeige deren Eltern, wie sie dazu beitragen können, dass die Kinder in kürzerer Zeit lernen und Gelerntes länger behalten.

Das klingt spannend für dich und du möchtest mich kennenlernen und Tipps und Tricks rund um das Lernen in meinem Newsletter erhalten?

Frau sitzt im Zug mit einem Laptop im Hintergrund
Auf Reisen

Wer keine Entscheidungen trifft, wird von Entscheidungen getroffen.

Unbekannt

Meine Entscheidung – Danke Judith

Es war gigantisch. Ich habe so viele interessante Gespräche führen dürfen. wie u.a. mit Evi Steintor-Schmidt – finde den Herzensweg, Bettina Kuhn – Steuerberaterin, Maren SchmidtManagement of Change, Sabine Bartel – Sketchingtogether, Bernadette Volbracht – Ayurveda to go, Stefanie Seitz – Mama macht Abenteuer, Silke Geissen – Coaching. Ich habe Menschen hinter den Namen entdecken können. Judith Peters – die Gastgeberin – du bist so natürlich, so authentisch, so sympathisch, wie ich dich in den Videos erlebt habe. Herzlichen Dank für diesen genialen Tag.

Frau zeigt am Plipchart vor einer großen Leinwand auf ein Wort
The Content Society live

Zu guter Letzt

Wie phänomenal ist es, wenn ich entspannt bin. Dann kommen die Antworten wie von alleine. Ich vertraue darauf. Die Gedanken kommen aus dem Nichts. Plötzlich sind sie da. Mit den Gedanken kommen dann die Entscheidungen, die sich passend anfühlen. Ich habe Mut gefasst meiner Intuition zu folgen. Es gibt eine Stimme, die keine Worte benutzt. Ich darf mir Selbst vertrauen. Ich bin ich.

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