Legasthenie und ADHS werden oft auf Konzentrationsprobleme oder schlechte Rechtschreibung reduziert. Dabei steckt viel mehr dahinter. In meiner Arbeit als Lehrerin, Schulleiterin und Lerncoach begegnen mir täglich Kinder und Familien, die genau das erleben. Hier findest du über 120 Fakten, die überraschen, zum Nachdenken anregen und dir den Alltag mit deinem Kind erleichtern.
📝 Kurz zusammengefasst: In diesem Artikel sammle ich fortlaufend über 120 Fakten rund um Legasthenie und ADHS – von wissenschaftlichem Hintergrundwissen über konkrete Zahlen und Beobachtungen aus meiner Praxis bis hin zu praktischen Alltagstipps, echten Erfolgsgeschichten und ganz persönlichen Einblicken in meine Arbeit als Lehrerin, Schulleiterin und Lerncoach.
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Hintergründe und Fachwissen zu Legasthenie und ADHS
Fangen wir mit dem Handwerkszeug an: Was steckt eigentlich wissenschaftlich hinter Legasthenie und ADHS ohne Hyperaktivität?
1. Bei manchen Kindern zeigt sich noch der symmetrisch tonische Nackenreflex (STNR), ein frühkindlicher Reflex, der normalerweise im ersten Lebensjahr verschwindet.
2. Der STNR unterstützte ursprünglich das Krabbeln, kann aber, wenn er bestehen bleibt, das Abschreiben von der Tafel erschweren.
3. Kinder mit einem noch aktiven STNR verlieren beim Lesen häufig die Zeile, wenn sie den Kopf heben.
4. Der STNR kann auch das Schwimmenlernen erschweren, weil die Koordination von Armen und Beinen beim Atmen gestört ist.
5. Mit der KinFlex Methode lässt sich der STNR gezielt entstressen, um die Lernfähigkeit zu verbessern.
6. Konzentrationsprobleme bei Kindern haben oft nicht eine, sondern mehrere gleichzeitig wirkende Ursachen.
7. Zu den häufigsten Ursachen zählen ein noch unreifes Nervensystem, emotionale Überforderung, Unterforderung bei Hochbegabung, Lernlücken und körperliche Faktoren wie Schlafmangel.
8. Ein ADHS-Gehirn verarbeitet Reize wie Geräusche und Bewegungen besonders intensiv, wodurch Kinder nach der Schule oft innerlich überfüllt wirken.
9. Auch hochbegabte Kinder können ADHS-ähnliche Symptome zeigen: Sie denken sehr schnell, verlieren dabei aber häufig den roten Faden.
10. Wenn die Konzentration eines Kindes plötzlich abbricht, kann Müdigkeit ein oft unterschätzter Auslöser sein.
11. Auch Unterforderung kann wie ein Konzentrationsproblem aussehen: Wenn Aufgaben zu leicht sind, schaltet das Gehirn eines Kindes häufig ab.
12. Bei ADHS fällt es dem Gehirn besonders schwer, Aufmerksamkeit bewusst und stabil zu steuern, weil es stark auf neue Reize reagiert.
13. Wenn ein Kind trotz viel Übens nicht lernt, liegt das so gut wie nie an Faulheit oder fehlender Motivation.
14. Lernen entsteht nicht durch reine Wiederholung, das Gehirn braucht dafür zusätzlich Sicherheit, innere Ruhe und Bedeutung.
15. Unter Stress schaltet der kindliche Körper in einen Schutzmodus, wodurch Denken langsamer und Erinnern schwerer wird.
16. Jedes Kind hat ein eigenes Lerntempo, wird dieses von außen zu stark beschleunigt, steigt der Stress und blockiert das Lernen zusätzlich.
17. Auch das Arbeitsgedächtnis vieler Kinder ist schnell überlastet, besonders wenn mehrere Schritte gleichzeitig verlangt werden.
18. Wutanfälle bei Hausaufgaben sind fast nie ein Zeichen von Versagen, sondern meist ein Hinweis auf Überforderung.
19. Nach einem langen Schultag ist das Stresssystem vieler Kinder bereits aktiv, sodass der innere Akku für die Hausaufgaben oft schon leer ist.
20. Wut bei Hausaufgaben ist häufig eine Schutzreaktion und richtet sich in der Regel nicht gegen die Eltern.
21. Rechtschreibfehler entstehen oft, weil Kindern ein klares inneres Wortbild fehlt und sie stattdessen rein nach Gehör schreiben.
22. Manche Kinder hören feine Unterschiede zwischen ähnlichen Lauten wie b und p nicht heraus, was zu typischen Rechtschreibfehlern führt.
23. Auch frühkindliche Reflexe wie der STNR oder der TLR können das Zusammenspiel von Augen und Händen beim Schreiben stören.
24. Rein mechanisches Abschreiben hilft gegen Rechtschreibfehler oft wenig, weil dabei der Fehler selbst mitgelernt werden kann.
25. Beim Lesenlernen müssen viele Fähigkeiten gleichzeitig zusammenspielen: Buchstaben erkennen, Laute verarbeiten, Silben verbinden und Sinn erfassen.
26. Schwierigkeiten beim Lesen sagen nichts darüber aus, wie klug oder talentiert ein Kind ist.
27. Silbenteppiche verbinden beim Lesenlernen visuelle Struktur mit Bewegung, Klang und Spaß.
28. Lerncoaching bei ADHS ist keine Nachhilfe, sondern zielt darauf ab, wie ein Kind lernt, plant und drankbleibt.
29. Kinder mit ADHS brauchen keine Strategien, um still zu sein, sondern Wege, ihre Energie sinnvoll zu nutzen.
30. Selbstdiagnosen von ADHS über Social Media können ein hilfreicher erster Anstoß sein, werden aber problematisch, wenn Eltern sie vorschnell als gesicherte Wahrheit übernehmen.

Zahlen, Signale und Beobachtungen
Konkrete Zahlen und Beobachtungen aus meiner Praxis zeigen, wie sich Legasthenie und ADHS im Alltag tatsächlich äußern.
31. Ein typisches Warnsignal für Wutanfälle: Das Kind beginnt gar nicht erst mit der Aufgabe oder reagiert schon auf kleine Hinweise gereizt.
32. In einem Praxisbeispiel dauerten die Hausaufgaben eines achtjährigen Jungen mit ADHS vor dem Coaching bis zu zwei Stunden täglich.
33. Nach einigen Wochen Lerncoaching und KinFlex Übungen sank die Hausaufgabenzeit desselben Jungen auf etwa 40 Minuten.
34. Empfohlene Arbeitseinheiten für Kinder mit Konzentrationsproblemen liegen häufig bei nur 10 bis 15 Minuten, gefolgt von kurzen Bewegungspausen.
35. Anzeichen für ein noch aktives STNR-Muster sind unter anderem übersprungenes Krabbeln, ein tapsiger Gang oder Zehenspitzengang.
36. Eine Legasthenie-Betroffene berichtet in einem Gastartikel von durchschnittlich rund 30 Fehlern auf einer halben DIN-A4-Seite Diktat in ihrer Schulzeit.
37. Zu den beobachtbaren Signalen für Unterforderung zählen sehr schnelles, fehlerfreies Arbeiten und Langeweile bei Wiederholungsaufgaben.
38. Ein deutliches Signal für Überforderung ist, wenn ein Kind wiederholt sagt „Ich kann das nicht“ und dabei starr sitzen bleibt.
39. Schon wenige Minuten gezielte Bewegung vor dem Lernen können ausreichen, damit Kinder anschließend aufmerksamer arbeiten.
40. Zu den zehn wirksamsten Konzentrationshelfern zählen unter anderem Bewegung, feste Strukturen, ausreichend Schlaf, überschaubare Lerneinheiten und eine angenehme Lernatmosphäre.
41. Bildschirmzeit sollte mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen reduziert werden, um die Konzentration am Folgetag zu verbessern.
42. Ein Kind mit Rechtschreibproblemen konnte in einem Praxisbeispiel nach nur drei Tagen gezielten Übens mit Bewegung und Holzbuchstaben ein zuvor immer falsch geschriebenes Wort richtig schreiben.
43. Lerncoaching bei ADHS ist besonders geeignet für Kinder ab sechs Jahren, die sich schnell ablenken lassen oder emotional stark auf das Lernen reagieren.
44. Typische Signale dafür, dass Lerncoaching sinnvoll wird, sind tägliche Diskussionen über Hausaufgaben und eine sinkende Motivation des Kindes.
45. Auch Fehler in der Auge-Hand-Koordination oder häufiges Rutschen auf dem Stuhl können auf noch aktive frühkindliche Reflexe hindeuten.

Praktische Tipps und Methoden aus der Praxis
Neben Hintergrundwissen und Beobachtungen sind es oft ganz einfache Kniffe, die im Alltag mit Legasthenie und ADHS wirklich helfen.
46. Ein festes Ankommensritual nach der Schule kann Nachmittagskonflikte deutlich reduzieren. Ein Ritual könnten 15 Minuten Pause zwischen Nachhausekommen und Hausaufgabenbeginn sein.
47. Übergänge, etwa vom Spielen zu den Hausaufgaben, sollten möglichst früh angekündigt werden, zum Beispiel zehn und zwei Minuten vorher.
48. Materialien farblich zu ordnen, etwa Mathe in Blau und Deutsch in Rot, hilft Kindern, beim Lernen schneller zu starten.
49. Ein aufgeräumter Schreibtisch, auf dem nur das aktuelle Fach liegt, reduziert visuelle Ablenkung besonders bei Kindern mit ADHS.
50. Der Time Timer macht Zeit sichtbar und hilft Kindern mit ADHS, Lernzeit als klar begrenzt zu erleben.
51. Ein einfacher Wochenlernplan auf einer Seite gibt Kindern Orientierung, ohne sie mit zu vielen Informationen zu überladen.
52. Kopfhörer mit Stille oder gleichmäßigen Geräuschen können auditive Reize deutlich reduzieren und so als Signal für „jetzt ist Fokuszeit“ dienen.
53. Ein Whiteboard statt Heften kann helfen, weil Fehler beim Üben schnell wieder verschwinden und weniger Druck entsteht.
54. Bewegung während des Lernens, etwa Kopfrechnen im Hüpfkat oder Vokabellernen beim Ballwerfen, wirkt wie ein Turbo fürs Gehirn statt einer Störung.
55. Ein ungewöhnlicher, aber wirksamer Lernort kann auch ein Kuschelteppich, ein Sitzball oder eine Deckenhöhle im Kinderzimmer sein.
56. Statt in langen Lernmarathons zu arbeiten, helfen kurze Lernwellen von etwa zehn Minuten mit anschließender Pause und kleinem Erfolgsmoment.
57. Ein Erfolgstagebuch stärkt gezielt das Selbstwertgefühl von Kindern mit ADHS. In diesem können auch kleine Fortschritte wie „3 Minuten konzentriert“ notiert werden.
58. Bei akuten Wutanfällen hilft es, die Aufgabe bewusst zu stoppen, sich neben statt gegenüber dem Kind zu setzen und ruhig zu sprechen.
59. Das eigentliche Klärungsgespräch nach einem Wutanfall sollte in einem ruhigen Moment stattfinden, nicht direkt am Hausaufgabentisch.
60. Es ist völlig in Ordnung, Hausaufgaben abzubrechen, wenn ein Kind weint, schreit oder komplett blockiert.
61. Im Gespräch mit der Schule hilft es, konkrete Beobachtungen in Ich-Form zu schildern statt pauschale Bewertungen wie „Die Aufgaben sind zu schwer“.
62. Ausdauer ist keine angeborene Eigenschaft, sondern etwas, das Kinder gezielt entwickeln können.
63. Kleine, konkret formulierte Ziele wie „Wir rechnen jetzt drei Aufgaben konzentriert“ helfen Kindern mehr als vage Aufforderungen wie „Mach alle Matheaufgaben“.
64. Ein vereinbartes Stoppsignal, etwa ein Handzeichen, gibt Kindern die Möglichkeit, eine Pause einzufordern, ohne die Aufgabe ganz abzubrechen.
65. Mehrtägige Projekte wie ein gemeinsames Puzzle oder Lego-Modell eignen sich gut, um Durchhaltevermögen im Alltag spielerisch zu trainieren.
66. Bei sozialen Konflikten hilft es, Gefühle erst in ruhigen Momenten zu besprechen statt mitten im Streit.
67. Rollenspiele vor einem Spieltreffen, etwa zum Thema „Wie frage ich, ob ich mitspielen darf“, bereiten Kinder mit sozialen Unsicherheiten gezielt vor.
68. Aktivitäten außerhalb der Schule, bei denen ein Kind wirklich glänzen kann, etwa Sport oder Theater, stärken das Selbstwertgefühl unabhängig von schulischen Leistungen.
69: Lesespiele wie Buchstaben-Bingo oder Silben-Schatzsuche verbinden Bewegung und Lesen und senken dadurch die Hemmschwelle.
70. Schwierige Wörter groß in die Luft oder auf den Rücken des Kindes zu schreiben, nutzt das Körpergedächtnis für die Rechtschreibung.
71. Silbenbögen, etwa Va-ter, helfen Kindern, Wörter beim Schreiben in überschaubare Einheiten zu zerlegen.
72. Bewegung vor den Hausaufgaben, zum Beispiel ein kurzer Spaziergang oder Trampolinspringen, bereitet das Gehirn nachweislich besser aufs Lernen vor.
73. Auch ätherische Öle wie Zitrone oder Pfefferminz können in der Lernumgebung unterstützend eingesetzt werden.
74. Eine feste, gleichbleibende Startzeit für Hausaufgaben nimmt vielen Kindern die tägliche Diskussion darüber, wann es losgeht.
75. Große Aufgaben in kleine, sichtbare Teilschritte aufzuteilen verringert das Gefühl der Überforderung. Zum Beispiel ihr deckt nur die zu bearbeitende Aufgabe auf.
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Erfolgsgeschichten
Diese Geschichten zeigen, dass Legasthenie und ADHS kein Hindernis für Erfolg sein müssen, im Gegenteil.
76. Eine Mutter berichtete, dass ihr Sohn nach einigen Wochen Lerncoaching deutlich weniger in Widerstand ging und sie selbst wieder mehr Energie am Nachmittag hatte.
77. Birgit Lorz, die trotz starker LRS in der Schule schrieb, bloggt seit über 20 Jahren erfolgreich und hat daraus sogar ihren Beruf gemacht.
78. Obwohl sie in der Schule durchschnittlich rund 30 Fehler pro Diktat hatte, entdeckte Birgit Lorz durch das Bloggen, dass sie mit ihren Texten Menschen erreichen kann.
79. Birgit Lorz beschreibt das Schreiben und Bloggen heute selbst als eine Art Therapie, die ihr Selbstbewusstsein über die Jahre spürbar gestärkt hat.
80. Birgit Lorz schaffte trotz ihrer LRS in Mathe die Note 1,0, die Einzige in ihrem gesamten Jahrgang.
81. Wegen ihrer LRS und des damaligen Mangels an Ausbildungsplätzen musste Birgit Lorz einen Beruf erlernen, den sie sich nicht ausgesucht hatte.
82. Ich gründete Sorglos Lernen, nachdem meine eigene Tochter trotz Neugier und Intelligenz massive Schwierigkeiten beim Lesen und Schreibenlernen hatte.
83. Der Wendepunkt kam an einem Nachmittag, als ein gemeinsames Schreibprojekt über eine Schnecke mit meiner Tochter in Tränen endete und ich erkannte, dass sie nicht faul, sondern überfordert war.
84. Durch diese Erfahrung ließ ich mich gezielt in den Bereichen Legasthenie, Dyskalkulie, Wahrnehmungsverarbeitung und frühkindliche Reflexe weiterbilden.
85. Aus meiner persönlichen Suche nach Antworten für meine eigene Tochter entstand Jahre später meine Arbeit als Lerncoach, Dyskalkulietrainerin, KinFlex-Therapeutin und Gründerin von Sorglos Lernen.
86. Ein Junge, der ständig „Hant“ statt „Hand“ schrieb, erkannte nach gezieltem Üben mit Bewegung und Holzbuchstaben seinen Fehler nach drei Tagen plötzlich selbst.

Meine eigenen Fakten
Zum Schluss ein paar Fakten über mich selbst, meine Arbeit und meinen Alltag mit Legasthenie und ADHS.
87. Ich bin selbst Mutter und habe erlebt, wie sehr es schmerzt, wenn das eigene Kind keinen Anschluss in der Schule findet.
88. Ich bin nach wie vor Grundschullehrerin.
89. Ich bin Schulleiterin einer Grundschule und gleichzeitig Lerncoach.
90. Ich habe einen Master of Education in Inklusion und Sonderpädagogik.
91. Ich bin ausgebildete Lern- und Gedächtnistrainerin.
92. Ich arbeite außerdem als Life-Kinetik-Coach.
93. Ich bin systemischer Coach und Dyskalkulietrainerin.
94. Ich habe eine Ausbildung zur KinFlex-Therapeutin abgeschlossen.
95. Ich blicke auf über 30 Jahre pädagogische Erfahrung zurück.
96. Ich bin heute auch Oma und erlebe die Themen Lernen und Konzentration dadurch zusätzlich aus der Enkel-Perspektive.
97. Meine Enkelin ist acht Jahre alt, und auch meinen Enkel Leo begleite ich durch seinen Alltag.
98. Mit meiner Enkelin habe ich die größte Show der Ehrlich Brothers, „No Limits“, in Kiel besucht.
99. In meiner Coaching-Praxis arbeite ich mit meinem ausgebildeten Therapiehund Addi.
100. Ich setze in meiner Praxis auch ätherische Öle wie Zitrone, Pfefferminz, Wild Orange und Lavendel im Diffuser ein.
101. Ich habe an einem Schulleitertreffen im Ostseebad Dierhagen zum Thema „schwierige Gespräche führen“ teilgenommen.
102. Ich habe eine Fortbildung für 24 Erzieherinnen und Erzieher aus Kita und Hort zum Thema „Grundschulklar“ gehalten.
103. Bei dieser Fortbildung habe ich betont, dass Vorschulkinder vor allem durchs Bewegen lernen sollten. Klettern, Balancieren, Springen und Greifen statt das Bearbeiten von Arbeitsblättern sollten im Mittelpunkt stehen.
104. Für April 2026 habe ich mir das Entstressen frühkindlicher Reflexe als einen tragenden Schwerpunkt bei Sorglos Lernen vorgenommen.
105. Bei Sorglos Lernen nutze ich sogar Mathematik mit Bechern, um hochbegabte Kinder mit Lernproblemen gezielt zu fördern.
106. Ich habe kürzlich selbst beobachtet, wie schnell Eltern heute per ChatGPT nach Antworten zum Thema ADHS suchen.
107. Ich nutze Selbstdiagnosen bei meinen Klientinnen und Klienten bewusst nur als Gesprächseinstieg, nie als endgültiges Ergebnis.
108. Ich habe selbst erlebt, wie stark sich der Nachmittag mit einem Kind verändert, wenn feste Ruhephasen konsequent eingehalten werden.
109. Auch als Mutter weiß ich genau, wie sehr es wehtut, wenn das eigene Kind keinen sozialen Anschluss findet.
110. Ich begleite Familien nicht nur fachlich als Coach, sondern immer auch aus meiner eigenen, persönlichen Erfahrung heraus.
111. Ich glaube fest daran, dass Lernen allen Kindern, auch mit ADHS oder ADS, Spaß machen kann und jedes Kind dabei erfolgreich sein kann.
112. In meinem Kurs „Lernmagie“ zeige ich Kindern, dass Lernen zauberhaft sein kann, ein zentrales Zauberwort dabei ist „selbst wirksam sein“.
113. Ich bin überzeugt, dass Teilleistungsstörungen wie Legasthenie oder Dyskalkulie, die häufig zusammen mit ADHS/ADS auftreten, gut in der Schule berücksichtigt werden können.
114. Meine Vision ist eine Schule, in der Kinder gemeinsam, gleichberechtigt und wertgeschätzt lernen, unabhängig davon, ob sie ADHS, ADS oder eine Legasthenie haben.
115. Ich mag Tiere, besonders Hunde, sehr und setze tiergestützte Pädagogik gezielt ein, weil sie Kindern hilft, sich besser in andere hineinzuversetzen und Rücksicht zu nehmen.
116. Ich möchte Sketchnotes in die Schulen bringen, weil einfache Bilder mit Worten Lernprozesse unterstützen und im Gedächtnis bleiben, gerade auch bei Konzentrationsschwierigkeiten.
117. Ich bin überzeugt, dass klassische Schulnoten überflüssig sind, weil eine Ziffernnote nichts über die eigentlichen Fähigkeiten oder Schwierigkeiten eines Kindes aussagt.
118. Als Siebenjährige wollte ich Lehrerin oder Verkäuferin werden, heute bin ich nicht nur Grundschullehrerin, sondern leite auch eine Grundschule.
119. Als Lehrerin, Schulleiterin, Lerncoach und KinFlex-Therapeutin begegnet mir das Thema Konzentration in meiner Arbeit fast täglich.
120. Ich habe festgestellt, dass oft schon kleine Dinge, eine Bewegungspause, ein aufgeräumter Arbeitsplatz oder ein ruhig daliegender Hund, einen großen Unterschied für die Konzentration von Kindern machen.
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