Mein Monatsrückblick August 2026 erzählt von einem Monat voller Nähe, Bewegung und besonderer Augenblicke. Ich habe erlebt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen ihre eigenen Möglichkeiten nutzen dürfen und nicht alle dasselbe leisten müssen. Bei der Hanse Sail zeigte sich das ebenso deutlich wie in meiner Arbeit mit Kindern. Mein Geburtstag schenkte mir Erinnerungen, die in keinem Schrank verstauben. Gleichzeitig forderten mich starke Schmerzen dazu auf, meinen Körper ernst zu nehmen und Unterstützung anzunehmen. Zwischen Familie, Schulstart und den Vorbereitungen bei Sorglos Lernen blieb deshalb eine Erkenntnis besonders präsent: Jeder Mensch braucht etwas anderes, um sich sicher, gesehen und handlungsfähig zu fühlen.
Kurz und knapp: Bei der Hanse Sail habe ich erlebt, wie gut individuelle Aufgaben für unterschiedliche Menschen funktionieren. Mein Geburtstag brachte mir ein Video mit persönlichen Botschaften meiner Familie, das schönste Geschenk. Starke Schmerzen durch Bandscheibenvorfälle zwangen mich, auf meinen Körper zu hören und Physiotherapie sowie ätherische Öle als Unterstützung zu nutzen. Dazu kamen der Schulstart mit 65 neuen Erstklässlern und die Vorbereitungen bei Sorglos Lernen. Mein Fazit: Jeder Mensch braucht andere Unterstützung, um sich sicher und handlungsfähig zu fühlen.
Hanse Sail: Eine Rallye für Jung und Alt
Zwei Tage Hanse Sail, eine Rallye und ganz unterschiedliche Menschen, die sich gemeinsam auf den Weg machten. Die Aufgaben waren an Alter, körperliche Möglichkeiten und Ausdauer angepasst. Es ging nicht darum, wer am schnellsten oder am besten war. Der Spaß stand im Vordergrund, und gerade dadurch entstand bei vielen ein erstaunlicher Ehrgeiz. Ich sah Begeisterung, Ausdauer und den Mut, etwas auszuprobieren, das zunächst zu schwierig erschien.
Dadurch wurde an diesen beiden Tagen vieles möglich, woran wir vorher nicht geglaubt hatten. Besonders schön war für mich der gemeinsame Abend mit meiner Enkelin beim Feuerwerk. Trotz der vielen Eindrücke und der späten Stunde erlebten wir den Abend ruhig und harmonisch. Solche Momente bleiben, weil sie zeigen, was gelingt, wenn Erwartungen zum Menschen passen und nicht der Mensch in ein starres Programm passen soll.
Genau diesen Gedanken nehme ich mit in die Schule und in mein Lerncoaching. Ein Kind braucht Bewegung, ein anderes klare kleine Schritte. Manche Kinder arbeiten motivierter mit spielerischen Aufgaben, andere benötigen erst Ruhe, Beziehung und Sicherheit. Individuelle Förderung bedeutet für mich deshalb nicht, das Ziel aus den Augen zu verlieren. Sie bedeutet, den Weg so zu gestalten, dass das Kind ihn gehen kann.



Meinen Geburtstag feierte ich im Kreis meiner Familie. Das wertvollste Geschenk ließ sich weder auspacken noch auf ein Regal stellen. Alle Gäste hatten ein Video mit persönlichen Botschaften für mich aufgenommen. Sie erzählten, worüber sie mit mir am meisten lachen mussten, welchen Ausflug sie gern mit mir unternehmen möchten und welche gemeinsame Erinnerung ihnen besonders am Herzen liegt. Dazu kamen ihre Wünsche für mein neues Lebensjahr.
Außerdem konnte ich lachen, war berührt und hörte manches, das im Alltag viel zu selten ausgesprochen wird. Das Video hält Stimmen, Gesichtsausdrücke und gemeinsame Geschichten fest. Genau das macht es für mich so kostbar. Es erinnert mich daran, wie viel Verbindung in den kleinen und großen gemeinsamen Erlebnissen steckt. Für mich war es das schönste Geschenk, weil ich es jederzeit wieder ansehen kann und weil jede einzelne Botschaft persönlich gemeint ist.
Diese Idee lässt sich übrigens auch in Familien mit wenig Aufwand umsetzen. Vier konkrete Fragen geben Orientierung und sorgen dafür, dass nicht nur ein kurzer Glückwunsch entsteht. Am Ende zählt keine perfekte Aufnahme. Es zählen die ehrlichen Erinnerungen und die Zeit, die jemand für einen anderen Menschen investiert.

Was mir bei Schmerzen und Verspannungen gutgetan hat
Der August hatte auch eine anstrengende Seite. Ich hatte große Schmerzen und tiefe Verspannungen. Das letzte MRT zeigte Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule. Mein Arm schmerzte, und selbst das Schreiben fiel mir zeitweise schwer. Deshalb ließen sich diese Einschränkungen im Alltag nicht übergehen. Ich brauchte Entlastung, Geduld und eine Behandlung, die mehrere Bausteine miteinander verband.
Physiotherapie und regelmäßig ausgeführte Übungen für zu Hause bildeten die Grundlage. Ergänzend nutzte ich ätherische Öle als Teil meiner persönlichen Wohlfühlroutine. Ich setzte die doTERRA-Mischung Deep Blue ein und verwendete sie äußerlich sowie verdünnt an den verspannten Körperstellen. Den kühlenden Effekt und die Massage empfand ich als angenehm, besonders wenn ich mir dabei bewusst Zeit für Ruhe und Körperwahrnehmung nahm. Bei mir als Erwachsene passte diese Anwendung gut als Ergänzung zu den anderen Maßnahmen.
Bei Kindern würde ich Deep Blue deutlich zurückhaltender einsetzen. Die Mischung enthält unter anderem Wintergrün, Kampfer und Pfefferminze. Deshalb würde ich vor einer Anwendung immer die aktuellen Produktangaben prüfen, wesentlich stärker verdünnen und nur eine kleine Stelle auf intakter Haut behandeln. Bei jüngeren Kindern, empfindlicher Haut, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme würde ich vorher kinderärztlichen oder pharmazeutischen Rat einholen. Gesicht, Augen, Schleimhäute und verletzte Haut spare ich aus.
Deep Blue ersetzte für mich weder die ärztliche Abklärung noch die Physiotherapie. Bei anhaltenden oder ausstrahlenden Schmerzen gehören ärztliche Abklärung und therapeutische Begleitung dazu. Meine wichtigste Erkenntnis aus dieser Zeit passt zu meinem gesamten August: Unterstützung muss zur jeweiligen Person und zur konkreten Situation passen. Was an einem Tag guttut, kann an einem anderen Tag zu viel sein. Deshalb achte ich auf kleine Schritte, klare Rückmeldungen meines Körpers und fachliche Begleitung.

Was im August 2026 sonst noch los war
Zeit mit meiner Mutti: Im hohen Alter kann sich vieles sehr schnell verändern. Umso dankbarer bin ich, dass wir wieder schöne Dinge gemeinsam erleben und ich meiner Mutti eine Freude machen konnte. Noch vor einigen Monaten hätte niemand damit gerechnet.
65 Schulanfänger an unserer Schule: Zur Einschulung nahmen wir 65 Kinder neu in unsere Schulgemeinschaft auf. Für die Kinder und ihre Familien begann ein neuer Lebensabschnitt, den wir herzlich und klar begleitet haben.
Schwarzwälder Kirschtorte: Im August habe ich eine Schwarzwälder Kirschtorte gebacken. Solche vertrauten Rezepte gehören für mich zu Familienzeit und besonderen Anlässen dazu.
Kleine Geschenke für meine Coachingkinder: Ich verzierte Duftkugeln mit der Aufschrift Ruhe und bereitete passende Ölproben für meine Schülerinnen und Schüler im Lerncoaching vor. Zurzeit steht Lemon besonders hoch im Kurs.

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Ausblick auf den September 2026
Stadtteilfest in Reutershagen: Unsere Schule stellt sich vor und zeigt, was unsere Schulgemeinschaft ausmacht.
Tag der offenen Tür in der Türmchenschule: Am 22. September öffnen wir unsere Türen und geben Familien Einblicke in das Lernen und Leben an unserer Schule.
57. Hochzeitstag meiner Eltern: Diesen besonderen Tag von Mutti und Vati möchten wir gemeinsam würdigen.
Flohmarkt mit Hanni: Ich löse mein Versprechen ein und unterstütze meine Enkelin dabei, ihre Sachen auf dem Flohmarkt zu verkaufen.
Lesen mit Addi: In der Schule startet Lesen mit Addi als sonderpädagogisches Förderangebot. In ruhigen Einzelstunden verbindet Addi Leseförderung mit Beziehung und Sicherheit.
Was ich aus dem August mitnehme
Mein Monatsrückblick August 2026 zeigt mir, wie viel möglich ist, wenn wir Unterschiede ernst nehmen. Das gilt für eine Rallye, für Familienzeit, für den Umgang mit körperlichen Grenzen und für das Lernen. Ich nehme diese Haltung mit in den September: genau hinschauen, passend unterstützen und die Schritte würdigen, die für den einzelnen Menschen gerade machbar sind.