Monatsrückblick Juli 2026: Familienzeit und Mut

Mein Monatsrückblick Juli 2026 beginnt nicht mit einer beruflichen Aufgabe, sondern mitten in meiner Familie. Zum Geburtstag meiner Tochter verbrachten wir einen gemeinsamen Tag im Kletterwald, während ich mich um die beiden jüngsten Familienmitglieder kümmerte. Die Großen überwanden Höhen, Unsicherheit und manchen Zweifel, bevor sie später stolz von ihren Erlebnissen erzählten. Bei weiteren Ausflügen rutschten, kletterten und lachten wir gemeinsam, ohne dass ein ausgefülltes Tagesprogramm nötig war. Dabei wurde mir erneut bewusst, wie wertvoll Erlebnisse sind, die Kinder und Erwachsene miteinander verbinden. Gleichzeitig schloss ich meine Zertifizierung rund um ätherische Öle ab und vertiefte damit ein Thema, das künftig einen festen Platz in meiner Arbeit erhalten soll. Mein Monatsrückblick Juli 2026 steht deshalb unter einer klaren Überschrift: Gemeinsam wachsen bedeutet, sich etwas zuzutrauen und neue Erfahrungen zuzulassen.

Kurzzusammenfassung: Im Juli 2026 drehte sich vieles um gemeinsame Familienzeit, etwa beim Kletterwald-Ausflug zum Geburtstag meiner Tochter, bei dem Mut und Vertrauen zwischen Groß und Klein sichtbar wurden. Daneben schloss ich meine Zertifizierung in Aromatherapie ab und erlebte weitere schöne Momente zwischen Ferienstart, kleinen Ausflügen und neuen Spielen.

Gemeinsam Höhen überwinden. Unser Familienausflug in den Kletterwald

Zum Geburtstag meiner Tochter hatten wir uns bewusst gegen ein materielles Geschenk entschieden. Stattdessen schenkten wir ihr einen gemeinsamen Tag im Kletterwald. Schon beim Anlegen der Kletterausrüstung war zu spüren, dass Vorfreude und Unsicherheit dicht beieinanderlagen. Die Höhe flößte Respekt ein, einzelne Hindernisse sahen vom Boden leichter aus, als sie sich später zwischen den Bäumen anfühlten.

Während meine Tochter und meine achtjährige Enkelin kletterten, betreute ich die beiden jüngsten Kinder. Dadurch erlebte ich den Ausflug aus einer anderen Perspektive. Ich sah zunächst das Zögern vor dem Start und später die stolzen Gesichter bei der Rückkehr. Niemand musste erklären, was an diesem Tag erreicht worden war. Die Körperhaltung und das Lächeln erzählten die ganze Geschichte.

Kinder brauchen solche Erfahrungen, weil Mut nicht durch gutes Zureden entsteht. Sie entwickeln Mut, wenn sie eine Herausforderung annehmen, ihr eigenes Tempo finden und anschließend erkennen: Ich habe mir mehr zugetraut, als ich zuerst dachte. Diese Erkenntnis gilt auch für das Lernen. Ein schwieriger Text, eine Rechenaufgabe oder das Vorlesen vor anderen Kindern kann sich ebenso groß anfühlen wie ein Hindernis in mehreren Metern Höhe. Entscheidend ist, dass ein Kind Unterstützung erhält, ohne dass Erwachsene ihm jeden Schritt abnehmen.

Monatsrücklick Juli 2026: Mutter und Tochter im Kletterwald beim Anziehen der Kletterausrüstüng
Die Aufregung steigt – Ausrüstung anlegen und los geht’s

Meinen Geburtstagseinblick habe ich bereits in meinem Beitrag „12 von 12 im Juli 2026: Füße und Geburtstag“ mit zwölf Bildern festgehalten.

Wenn du dein Kind beim Lernen ermutigen möchtest, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen, begleite ich dich mit alltagstauglichen Anregungen in meinem Newsletter für Lernfamilien. Dort teile ich Gedanken und konkrete Impulse, die du zu Hause aufgreifen kannst.

Familienzeit, die keine großen Pläne braucht

In meinem Monatsrückblick Juli 2026 gehört die gemeinsame Familienzeit zu den Erlebnissen, die mir besonders wichtig sind. Ein weiterer Ausflug führte uns auf einen Erdbeerhof. Für Kinder zählt an solchen Tagen nicht, wie weit ein Ziel entfernt ist oder wie viel ein Ausflug kostet. Sie erinnern sich daran, dass jemand mit ihnen gerutscht ist, beim Klettern zugesehen und über denselben Moment gelacht hat. Gerade meine jüngsten Enkelkinder zeigten mir, wie wenig es braucht, damit aus einem gewöhnlichen Tag eine gemeinsame Erinnerung entsteht.

Diese Beobachtung nehme ich auch in meine Arbeit mit Familien mit. Eltern von Kindern mit ADHS, Lernproblemen oder einer hohen Begabung erleben den Alltag oft als eng getaktet. Hausaufgaben, Termine und wiederkehrende Konflikte lassen wenig Raum für unbeschwerte Begegnungen. Dabei braucht ein Kind Zeiten, in denen niemand seine Konzentration bewertet, seine Fehler verbessert oder nach seiner Leistung fragt. Beim Spielen, Klettern und Rutschen erlebt es sich aktiv, kompetent und mit anderen verbunden.

Gemeinsame Erlebnisse lösen keine Lese-, Rechen- oder Konzentrationsprobleme. Sie verändern jedoch die Beziehung, aus der heraus Eltern und Kinder später auch schwierige Situationen bewältigen. Wenn ein Kind erlebt, dass seine Eltern mit ihm lachen, ihm zuhören und seine Freude teilen, entsteht eine wichtige Grundlage für Vertrauen. Dieses Vertrauen trägt auch dann, wenn das Lesen stockt, die Hausaufgaben anstrengend werden oder Gefühle den Familienalltag bestimmen.

Monatsrückblick Juli 2026: drei bunte Rutschen nebeneinander; Kind rutscht auf einer Filzmatte herunter
Wir hatten Spaß

Der Juli hat mich daran erinnert, gemeinsame Zeit nicht nur für besondere Anlässe zu reservieren. Ein kleiner Ausflug, ein neues Spiel oder eine spontan erfundene Aufgabe reichen aus. Entscheidend ist, dass wir wirklich miteinander beschäftigt sind und nicht nur nebeneinander den Tag verbringen.

Solche kurzen Anregungen für mehr Verbindung, weniger Lernstress und einen ruhigeren Familienalltag findest du regelmäßig in meinem Newsletter. Du kannst einzelne Ideen direkt ausprobieren und an dein Kind anpassen.

Meine Zertifizierung rund um ätherische Öle

Im Juni hatte ich meine Verbindung zur Aromatherapie neu und bewusster aufgenommen. In meinem Monatsrückblick Juni 2026 über Lerncoaching und Aromatherapie habe ich beschrieben, warum dieses Thema zu meinem ganzheitlichen Blick auf Kinder und Familien passt. Im Juli folgte der nächste Schritt: Ich schloss meine Zertifizierung rund um ätherische Öle ab.

Für mich bedeutet diese Qualifizierung, dass ich Wissen nicht nur aus persönlicher Erfahrung weitergebe. Ich beschäftige mich intensiv mit den Eigenschaften der Öle, verschiedenen Anwendungsformen und einem verantwortungsvollen Einsatz. Gerade bei Kindern gehören eine altersgerechte Auswahl, eine passende Verdünnung und der achtsame Umgang mit individuellen Reaktionen dazu.

Ätherische Öle ersetzen weder medizinische Behandlung noch Lerntherapie oder pädagogische Begleitung. Ich verstehe die Aromatherapie als ergänzenden Baustein. Ein vertrauter Duft kann mit einer festen Lernroutine, einer Ruhepause oder einem abendlichen Übergang verbunden werden. Dabei steht für mich nie das Öl allein im Mittelpunkt. Ich schaue auf das Kind, seine aktuelle Situation und die Gewohnheiten der gesamten Familie.

Auch in unserem Familienalltag finden ätherische Öle ihren Platz. Nach dem erlebnisreichen Geburtstagstag genoss meine Enkelin vor dem Schlafengehen eine verdünnte Lavendelöl-Fußmassage. Nach Kletterwald, Bewegung und vielen Eindrücken entstand dadurch ein ruhiger gemeinsamer Abschluss. Gerade solche überschaubaren Rituale zeigen, wie Aromatherapie in einen vertrauten Alltag eingebunden werden kann.

In den kommenden Wochen möchte ich noch ausführlicher darüber schreiben, wie Eltern ätherische Öle verantwortungsvoll beim Lernen, bei Übergängen und in unruhigen Familiensituationen einsetzen können. Wenn du diese Entwicklung begleiten und neue Beiträge nicht verpassen möchtest, trage dich in meinen Newsletter für Lernfamilien ein.

Monatsrückblick Juli 2026: Zertifikat für Ätherische Öle für Silke Schwerdtfeger, Frau, die ätherischen Öle zeigt
Ätherische Öle begleiten mich intuitiv schon viele Jahre – jetzt handle ich viel bewusster

Was im Juli 2026 sonst noch los war

Neben den drei großen Themen gehören zu meinem Monatsrückblick Juli 2026 einige kleine Erlebnisse, die diesen Sommermonat ebenfalls geprägt haben.

  • Mit der Verabschiedung unserer Viertklässler endete ein Schuljahr, das viele Herausforderungen, Entscheidungen und schöne Begegnungen bereithielt. Der Abschied machte sichtbar, wie sehr Kinder in vier Grundschuljahren wachsen und wie viele Menschen sie auf diesem Weg begleiten.
  • Der Start in die Sommerferien brachte einen spürbaren Wechsel. Nach Monaten voller Verantwortung durfte das Tempo sinken, während gleichzeitig erste Gedanken zum neuen Schuljahr entstanden.
  • Bei einem Eisbecher nahm ich mir bewusst Zeit zum Genießen. Solche Pausen gehören für mich zur Selbstfürsorge, denn Energie entsteht nicht erst dann, wenn alle Aufgaben erledigt sind. Mehr dazu schreibe ich in „Energie statt Erschöpfung im Job. Was mir als Schulleiterin und Lerncoach wirklich hilft“.
  • Kleine Ausflüge mit meiner Mutti gehörten ebenfalls zu meinem Juli. Gemeinsame Zeit verändert sich im Laufe des Lebens, ihr Wert bleibt jedoch bestehen.
  • Im IGA-Park entstand aus einer geplanten Schatzsuche spontan eine eigene Rallye. Wir beobachteten unsere Umgebung genauer, suchten neue Aufgaben und machten aus einem Spaziergang ein gemeinsames Erlebnis.
  • Mit Krom Pop zog ein neues Spiel bei mir ein. Das Spiel passt zu meiner Freude an Materialien, die Aufmerksamkeit, Reaktion und gemeinsames Handeln verbinden.
Monatsrückblick Juli 2026: Spiel Krom im Regal
Dieses Spiel werde ich heimlich üben und an meinem Geburtstag alle zum Mitmachen anregen

Was ich im Juli 2026 gebloggt habe

Im Juli sind sieben Beiträge entstanden, die persönliche Erfahrungen, Lerncoaching und meinen beruflichen Weg miteinander verbinden.

Meine wichtigste Erkenntnis im Juli

Wenn ich für meinen Monatsrückblick Juli 2026 nach der wichtigsten Erkenntnis suche, steht für mich fest: Kinder wachsen an Herausforderungen, wenn sie sich sicher begleitet fühlen und eigene Schritte gehen dürfen. Im Kletterwald wurde diese Entwicklung besonders sichtbar, doch sie begegnet mir ebenso beim Lesen, Rechnen und Konzentrieren.

Begleitung bedeutet für mich deshalb nicht, einem Kind jedes Hindernis aus dem Weg zu nehmen. Ich möchte ihm zutrauen, nach einer Lösung zu suchen, eine Pause einzufordern und einen zweiten Versuch zu wagen. Gleichzeitig braucht es die Gewissheit, dass jemand in seiner Nähe bleibt und den eigenen Wert nicht vom Ergebnis abhängig macht.

Der Juli hat mir außerdem gezeigt, dass Entwicklung gemeinsame Erfahrungen braucht. Familien wachsen nicht nur durch Gespräche über Probleme zusammen. Sie brauchen ebenso Zeit zum Spielen, Lachen, Ausprobieren und Genießen.

Ausblick auf den August 2026

  • Mein eigener Geburtstag steht bevor. Ich freue mich auf gemeinsame Zeit mit meiner Familie und auf Begegnungen, die in Erinnerung bleiben.
  • Die Hanse Sail bringt Schiffe, Menschen und viele Eindrücke nach Rostock. Ich möchte dieses Ereignis bewusst erleben und mit einem Familienausflug verbinden.
  • Ein ganzer Tag mit meinen beiden jüngsten Enkelkindern im Alter von eineinhalb Jahren und zwei Monaten wartet auf mich. An diesem Tag bestimmen Nähe, Versorgung und das Tempo der Kinder meinen Tagesablauf.
  • Meine Aromaberatung soll als ergänzende Begleitung beim Lernen sichtbarer werden. Dabei möchte ich Eltern verständlich erklären, welche Anwendungen in den Familienalltag passen und welche Sicherheitsregeln sie beachten müssen.
  • Das neue Schuljahr beginnt. Nach den Ferien richte ich meinen Blick wieder auf Kinder, Kollegium und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Mein Monatsrückblick Juli 2026 zeigt mir, dass Mut in vielen unterschiedlichen Formen sichtbar wird. Manchmal zeigt er sich hoch oben zwischen zwei Bäumen, manchmal beim ersten Versuch einer schwierigen Aufgabe und manchmal in der Entscheidung, einen neuen beruflichen Weg weiterzugehen. Welche Erfahrung hat dich oder dein Kind im Juli besonders stolz gemacht? Schreib es mir gern in die Kommentare.

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