Monatsrückblick September 2026: Begegnungen, Vertrauen und erste Male

Manchmal sind es die ungeplanten Momente, die mir besonders lange in Erinnerung bleiben. Im September gab es gleich mehrere davon. Ich war mit meiner achtjährigen Enkelin Hanni auf unserem ersten gemeinsamen Flohmarkt, habe mit meinen Eltern ihren 57. Hochzeitstag gefeiert und mich über ein ganz besonderes Zeichen des Vertrauens in meinem Lerncoaching gefreut.

Auch beruflich hielt der September einige Premieren bereit. Addi besuchte unsere neuen Erstklässler im Unterricht, beim Tag der offenen Tür gingen wir an der Türmchenschule neue Wege und ich veröffentlichte mein erstes Lernmaterial.

Besonders beschäftigt hat mich in diesem Monat die Frage, wie Kinder durch eigene Erfahrungen lernen und wie wir Erwachsene sie dabei begleiten können. Ob beim Verkaufen auf dem Flohmarkt, beim Umgang mit einem Schulhund oder beim Üben schwieriger Wörter: Kinder brauchen Gelegenheiten, selbst aktiv zu werden, Entscheidungen zu treffen und ihre Fähigkeiten auszuprobieren.

Unser erster Flohmarkt: Hanni wird Verkäuferin

Im September stand ein besonderes Erlebnis mit meiner achtjährigen Enkelin Hanni auf dem Programm. Gemeinsam besuchten wir unseren ersten Flohmarkt, auf dem Hanni ihre eigenen Sachen verkaufen durfte.

Ich war gespannt, wie sie mit dieser ungewohnten Situation umgehen würde, und habe mich riesig darüber gefreut, wie selbstverständlich sie ihre Rolle als Verkäuferin übernahm. Sie erklärte ihre Sachen, bot sie den Interessenten an und kam mit den Menschen ins Gespräch. Dabei zeigte sie, wie gut sie sich ausdrücken und auf Fragen reagieren kann. Unser erster gemeinsamer Flohmarkt war ein voller Erfolg!

Natürlich habe ich mich als Oma über dieses Erlebnis gefreut. Gleichzeitig konnte ich meinen pädagogischen Blick nicht ganz ausschalten, denn Hanni übte an diesem Tag zahlreiche Fähigkeiten, die auch beim schulischen Lernen eine Rolle spielen. Sie musste aufmerksam zuhören, Entscheidungen treffen, ihre Gedanken sprachlich ausdrücken und mit Menschen kommunizieren, die sie vorher nicht kannte.

Das alles geschah ohne Arbeitsblatt und ohne eine vorgegebene Übung. Hanni hatte eine Aufgabe, die für sie einen Sinn ergab, und konnte selbstständig handeln.

Gerade bei Kindern, denen das Lernen in der Schule schwerfällt, lohnt es sich, solche Alltagssituationen genauer zu betrachten. Ein Kind, das beim Schreiben noch unsicher ist oder beim Rechnen viel Unterstützung braucht, verfügt dennoch über zahlreiche Fähigkeiten, die im Unterricht nicht immer sichtbar werden. Wenn wir diese Stärken wahrnehmen und dem Kind Verantwortung zutrauen, fördern wir auch seine Selbstständigkeit und sein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Monatsrückblick Oktober 2026: blonde fünfzigjährige Frau und achtjähriges Mädchen hinter einem bunten Flohmarktstand
Hanni hat selbst ausgewählt was verkauft werden soll und liebevoll überlegt, wie sie es präsentieren möchte.

Mit Hund und Herz: Addis erste Schulstunde und neue Ideen

Im September durfte Addi unsere neuen Erstklässler besuchen. Für die Kinder war es die erste Begegnung mit unserem Schulhund im Unterricht, und entsprechend groß waren die Neugier und die Freude.

Bevor die Kinder Addi näher kennenlernen, beschäftigen wir uns mit einigen wichtigen Regeln. Wie nähere ich mich einem Hund? Wann darf ich ihn streicheln? Woran erkenne ich, dass er Ruhe braucht? Solche Fragen besprechen wir gemeinsam, damit sich sowohl die Kinder als auch Addi bei diesen Begegnungen wohlfühlen.

Dabei geht es um mehr als den richtigen Umgang mit einem Hund. Die Kinder üben, aufmerksam zu beobachten, Rücksicht zu nehmen und eigene Wünsche auch einmal zurückzustellen. Schließlich darf nicht jedes Kind Addi gleichzeitig streicheln, und manchmal braucht unser Schulhund eine Pause.

Wenn ich heute beobachte, wie selbstverständlich Addi zu meinem beruflichen Alltag gehört, denke ich gelegentlich an unsere Anfänge zurück. In meinem früheren Monatsrückblick Addi und ich: Die nächsten Stationen zum Therapiehund habe ich beschrieben, wie aufgeregt ich bei seiner ersten Praxisstunde in einer Grundschule war. Seitdem haben wir gemeinsam viel gelernt.

Neue Anregungen beim Fachtag Tiergestützte Pädagogik

Ein weiterer Höhepunkt im September war für mich die Teilnahme an einem Fachtag zur Tiergestützten Pädagogik. Besonders angesprochen haben mich zwei Ideen, die ich künftig in meine Arbeit mit Addi und den Kindern einbeziehen möchte.

Die erste Idee ist ein selbst geknüpfter Schnüffelteppich. Gemeinsam mit den Kindern möchte ich aus Stoffstreifen einen solchen Teppich herstellen, den wir anschließend Addi schenken. Zum Abschluss der Stunde dürfen die Kinder kleine Leckerlis darin verstecken, die Addi dann erschnüffeln kann.

Was zunächst nach einer Bastelarbeit aussieht, bietet zahlreiche Gelegenheiten zum Lernen. Beim Knüpfen üben die Kinder ihre Feinmotorik und Handgeschicklichkeit. Sie müssen sich auf einzelne Arbeitsschritte konzentrieren, die Reihenfolge einhalten und eine begonnene Tätigkeit zu Ende führen.

Gerade für Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten finde ich diese Art der Beschäftigung interessant. Die Aufgabe lässt sich in überschaubare Schritte aufteilen. Beispielsweise können wir vereinbaren, zunächst drei Stoffstreifen einzuknüpfen und anschließend den bisherigen Fortschritt anzuschauen. So erleben die Kinder, dass sie eine größere Aufgabe Schritt für Schritt bewältigen können.

Am Ende entsteht ein Geschenk für Addi, das die Kinder selbst hergestellt haben. Wenn sie anschließend beobachten, wie er die versteckten Leckerlis sucht, erleben sie unmittelbar, wofür sie gearbeitet haben.

Wenn Addi die Lernaufgaben verteilt

Eine zweite Anregung vom Fachtag möchte ich ebenfalls ausprobieren. Dabei kommen sogenannte Buzzer zum Einsatz, auf denen sich kurze Sprachaufnahmen speichern lassen.

Meine Idee ist, verschiedene Lernaufträge aufzusprechen, die Addi durch das Betätigen eines Buzzers auslöst. Das Kind hört anschließend die Aufgabe und setzt sie um.

Stell dir vor, Addi drückt mit seiner Pfote auf einen Buzzer und eine Stimme sagt: „Suche drei Wörter, die mit M beginnen.“ Oder: „Lege mit den Rechenplättchen die Zahl 14.“

Auf diese Weise erhält das Kind seinen Arbeitsauftrag scheinbar direkt von Addi. Die Übung bekommt einen spielerischen Rahmen, während das eigentliche Lernziel erhalten bleibt.

Besonders bei Kindern, denen es schwerfällt, längere Anweisungen zu behalten, möchte ich mit kurzen und verständlichen Aufträgen arbeiten. Dabei werde ich beobachten, ob die Kinder die Aufgaben besser aufnehmen und selbstständiger bearbeiten.

Natürlich muss Addi zunächst lernen, die Buzzer gezielt zu betätigen. Ob und wie gut er diese Aufgabe annimmt, werde ich in Ruhe mit ihm erproben. Sein Wohlbefinden und seine Bereitschaft zur Mitarbeit stehen für mich bei jedem Einsatz an erster Stelle.

Möchtest du erfahren, wie Lernen mit Bewegung und Hund aussehen kann?

In meinem Newsletter nehme ich dich mit in meinen Lerncoachingalltag. Du erfährst, welche Aufgaben ich mit Addi ausprobiere, wie ich Kinder beim Lernen begleite und welche Spiele sich auch für zu Hause eignen.

Wenn du neugierig bist, wie es mit Addis Schnüffelteppich und unseren neuen Lernideen weitergeht, freue ich mich, wenn du meinen Newsletter abonnierst.

Ich möchte Addi und die Lernideen begleiten

Monatsrückblick Oktober 2026: Lesen mit Addi, Addi liegt neben einem Stapel von Büchern
Lesen mit Addi ist viel mehr als nur lesen. Meine Schüler erleben Selbstwirksamkeit und bauen Selbstvertrauen auf.

Neue Lernideen: Mein erstes eduki-Material und der Wörterparkplatz

Im September habe ich mich intensiv mit der Entwicklung neuer Lernmaterialien beschäftigt. Dabei stand für mich die Frage im Mittelpunkt, wie ich Übungen so gestalten kann, dass Kinder Lerninhalte besser verstehen und zunehmend selbstständig arbeiten.

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Grundschullehrerin und Lerncoach weiß ich, wie unterschiedlich Kinder an Aufgaben herangehen. Deshalb entwickle ich Materialien, die zum aktiven Ausprobieren anregen und nachvollziehbare Lösungswege vermitteln.

Mein erstes Lernmaterial auf eduki

Ein besonderer Schritt war die Veröffentlichung meines ersten Lernmaterials auf eduki. Im Mittelpunkt stehen die 100 häufig geschriebenen Wörter, denen Kinder beim Lesen und Schreiben immer wieder begegnen.

Gerade bei einer Lese-Rechtschreib-Schwäche ist es sinnvoll, diese Wörter gezielt zu üben. Statt sie lediglich mehrfach abzuschreiben, sollen die Kinder ihren Aufbau untersuchen, Besonderheiten erkennen und sie in unterschiedlichen Zusammenhängen verwenden.

Mit meinem Material möchte ich Eltern, Lehrkräften und Lernbegleitern eine Grundlage für abwechslungsreiche Übungen an die Hand geben. Die Veröffentlichung war für mich ein schöner Moment, denn in der Entwicklung stecken viele praktische Erfahrungen und Überlegungen aus meiner täglichen Arbeit.

Wenn du dich näher mit dem Rechtschreiblernen beschäftigen möchtest, findest du beim Grundschulverband Informationen und fachliche Beiträge zum Rechtschreiben in der Grundschule. Dort werden unterschiedliche didaktische Ansätze und Möglichkeiten der Rechtschreibförderung vorgestellt.

Die 100 häufigsten geschriebenen Wörter der deutschen Sprache kannst du hier finden.

Der Wörterparkplatz: Wörter untersuchen statt raten

Eine weitere Idee aus dem September ist mein Wörterparkplatz. Er unterstützt Kinder dabei, Wortarten zu erkennen und Regeln für die Groß- und Kleinschreibung anzuwenden.

Die Kinder untersuchen ein Wort und entscheiden mithilfe verschiedener Proben, auf welchem Parkplatz es stehen darf. Lässt sich das Wort mit „ich“, „du“ oder „wir“ verändern? Dann handelt es sich um ein Verb. Passt ein Artikel davor, spricht das für ein Substantiv. Beschreibt es eine Eigenschaft, gehört es zu den Adjektiven.

Mir gefällt an dieser Vorgehensweise, dass die Kinder ihre Schreibentscheidungen begründen können. Statt zu raten, nutzen sie eine Strategie, die ihnen auch bei unbekannten Wörtern hilft.

Farbe oder Zahl: Aufmerksamkeit spielerisch üben

Auch das Spiel „Farbe oder Zahl“ gehörte zu meinen Septemberideen. Dabei müssen die Kinder genau wahrnehmen, welche Information gerade gefragt ist, und ihre Reaktion entsprechend anpassen.

Solche Übungen nutze ich im Lerncoaching, um Aufmerksamkeit und flexibles Denken spielerisch anzusprechen. Je nach Lernstand verändere ich die Regeln oder das Tempo. Besonders interessant finde ich zu beobachten, welche Strategien die Kinder entwickeln, wenn sich die Anforderungen ändern.

Dass Konzentration auch mit Bewegung und Spielen geübt werden kann, beschäftigt mich schon lange. In meinem Blogartikel Konzentration bricht ab stelle ich weitere Ideen vor, die ich gerne mit Kindern nutze.

Monatsrückblick Oktober 2026: Spielfeld Farbe oder Zahl und farbige Würfel
Es geht um Schnelligkeit, visuelle Wahrnehmung und ganz viel Spaß.

Du möchtest dein Kind beim Lernen gezielt unterstützen?

In meinem Newsletter teile ich mit dir, was sich in meinem Lerncoaching bewährt hat. Du bekommst konkrete Spielideen und kurze Übungen, mit denen du dein Kind beim Lesen, Schreiben, Rechnen und bei der Konzentration unterstützen kannst.

Ich erkläre dir, wie du die Übungen anwendest, welches Lernziel dahintersteckt und woran du erkennst, ob dein Kind noch Unterstützung braucht. Außerdem zeige ich dir, wie du Hausaufgaben überschaubar gestaltest und mit deinem Kind übst, ohne dass daraus täglich Streit entsteht.

Du erhältst Anregungen, die wenig Vorbereitung brauchen und sich gut in euren Familienalltag einbauen lassen.

Wenn du solche Ideen regelmäßig direkt in dein E-Mail-Postfach bekommen möchtest, freue ich mich, dich in meinem Newsletter von Sorglos Lernen zu begrüßen.

Ja, ich möchte praktische Lernideen für mein Kind erhalten

Vertrauen, das über viele Jahre bleibt

Im September gab es einen Moment in meinem Lerncoaching, über den ich mich besonders gefreut habe. Die Nichte einer meiner ehemaligen Schülerinnen kommt jetzt zu mir ins Lerncoaching.

Als ich davon erfuhr, war ich überrascht und zugleich sehr berührt. Wie schön ist es, wenn eine Verbindung aus meiner früheren Tätigkeit als Lehrerin nach so vielen Jahren auf diese Weise wieder lebendig wird?

Für mich ist das ein besonderes Vertrauenszeichen, denn Eltern geben ihr Kind in meine Begleitung und verbinden damit Hoffnungen und Erwartungen.

Gerade deshalb nehme ich mir zu Beginn Zeit, das Kind kennenzulernen und seine Sicht auf das Lernen zu verstehen. Was gelingt ihm bereits gut? Welche Aufgaben bereiten Schwierigkeiten? Wie geht es damit um, wenn etwas nicht sofort funktioniert?

Die Antworten darauf helfen mir, die Förderung individuell zu gestalten. Dabei geht es mir nicht allein um bessere schulische Leistungen, sondern auch darum, dass Kinder wieder mehr Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten gewinnen.

Dieses Vertrauen bedeutet für mich allerdings nicht, dass ich auf jede Lernschwierigkeit sofort eine Antwort haben muss. Im Gegenteil: Je länger ich mit Kindern arbeite, desto bewusster nehme ich mir Zeit, zunächst zuzuhören und zu beobachten.

Darüber habe ich im September einen sehr persönlichen Blogartikel geschrieben: Ich kenne nicht immer sofort die Lösung: Darüber habe ich lange nicht gesprochen.

Darin erzähle ich, weshalb ich früher glaubte, als Lerncoach immer sofort eine Antwort haben zu müssen, und warum ich heute offener mit solchen Situationen umgehe.

Dass Familien mir ihr Vertrauen entgegenbringen, bedeutet mir auch nach vielen Berufsjahren sehr viel.

Was im September sonst noch los war

57 Jahre verheiratet: Ein fröhlicher Tag mit meinen Eltern

Am 12. September feierten meine Mutti und mein Vati ihren 57. Hochzeitstag in der Trotzenburg. Die Einladung kam ganz spontan, und ich habe mich riesig darüber gefreut, dass ich diesen besonderen Tag gemeinsam mit ihnen verbringen durfte.

Wir hatten viel Spaß miteinander und verbrachten einen richtig lustigen Tag. Solche gemeinsamen Stunden bedeuten mir viel, gerade weil der Alltag oft von zahlreichen beruflichen Aufgaben und Terminen geprägt ist.

57 Jahre Ehe sind eine lange gemeinsame Lebensgeschichte. Ich freue mich sehr darüber, dass wir diesen Anlass zusammen feiern konnten.

Wenn du neugierig bist, wie ich diesen Samstag verbracht habe, kannst du mich in meinem Fototagebuch 12 von 12 im September 2026 und die Zahl 57 durch den Tag begleiten. Dort findest du zwölf Bilder, vom morgendlichen Spaziergang mit Addi bis zu unserem gemeinsamen Familienfest.

Monatsrückblick Oktober 2026: älteres Ehepaar im Forstbrauhaus
57 Jahre verheiratet – kaum vorstellbar

Tag der offenen Tür: Unsere Schule zeigt sich und ihren Stadtteil

Am 22. September fand an der Türmchenschule unser Tag der offenen Tür statt. In diesem Jahr hatten wir den Termin bewusst bereits in den September gelegt, damit sich Eltern zukünftiger Schulanfänger frühzeitig und noch vor der Schulanmeldung über unsere Schule informieren konnten.

Als Schulleiterin habe ich den Schulrundgang persönlich begleitet. Dabei ergaben sich viele interessante Gespräche mit Eltern, die wissen wollten, wie der Schulalltag bei uns aussieht, wie wir die Kinder beim Schulstart begleiten und welche Angebote unsere Schule bereithält.

Ich finde diese persönlichen Begegnungen besonders wertvoll, denn Eltern haben ganz unterschiedliche Fragen, wenn ihr Kind vor der Einschulung steht. Während die einen wissen möchten, wie der Unterricht organisiert ist, beschäftigen sich andere mit der Frage, wie ihr Kind in der neuen Umgebung zurechtkommen wird.

Bei einem gemeinsamen Rundgang lassen sich viele dieser Fragen unmittelbar beantworten. Gleichzeitig erhalten die Eltern einen Eindruck von den Räumen, der Atmosphäre und unserem schulischen Alltag.

Eine weitere Premiere gab es in diesem Jahr beim Rahmenprogramm. Anstelle unseres bisherigen Laternenrundgangs veranstalteten wir erstmals einen Kiezrundgang durch Reutershagen.

Dafür hatten die Kinder zuvor bunte Stöcke gebastelt, die mit unserem Schulmaskottchen geschmückt waren. Mit diesen selbst gestalteten Stöcken machten sie sich auf den Weg durch den Stadtteil.

Musikalisch begleitet wurde unser Kiezrundgang vom Rostocker Karnevalclub, der für eine fröhliche Atmosphäre sorgte.

Mir gefiel an dieser neuen Idee besonders, dass wir unsere Schule mit ihrem unmittelbaren Umfeld verbunden haben. Die Kinder konnten etwas präsentieren, das sie selbst hergestellt hatten, und gemeinsam mit ihren Familien und anderen Gästen am Rundgang teilnehmen.

Schule ist für mich mehr als ein Ort, an dem Unterricht stattfindet. Sie gehört zum Lebensumfeld der Kinder und ist ein Ort, an dem Begegnungen entstehen und Gemeinschaft gelebt wird.

Monatsrückblick Oktober 2026: Schulmaskottchen Türmchen: Türmchen mit rotem Dach uns Schriftzug Türmchen
Unser neues Schulmaskottchen: Erstmalig nahm es am Kiezrundgang teil. Wir hoffen, dass es bald noch lebendiger wird. Dafür suchen wir noch Sponsoren.

Unsere Erstklässler kommen im Schulalltag an

Nachdem wir unsere neuen Erstklässler bereits im August eingeschult hatten, begann im September der reguläre Unterricht in den ersten Klassen.

Für die Kinder bedeutete das, sich an neue Abläufe zu gewöhnen, ihre Mitschüler besser kennenzulernen und sich Schritt für Schritt im Schulalltag zurechtzufinden.

Gerade in diesen ersten Wochen zeigt sich, wie unterschiedlich Kinder mit neuen Anforderungen umgehen. Einige finden schnell in die täglichen Routinen hinein, während andere mehr Zeit und Unterstützung benötigen.

Aus meiner Sicht sollten wir diesen Kindern die nötige Zeit geben. Ein gelungener Schulstart besteht schließlich nicht allein darin, möglichst schnell Buchstaben und Zahlen zu lernen. Ebenso wichtig ist, dass sich die Kinder in ihrer Klasse sicher fühlen, Beziehungen aufbauen und Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln.

Ausblick auf den Oktober 2026

Auch im Oktober stehen einige schöne Vorhaben an, auf die ich mich bereits freue.

  • Im Lerncoaching möchte ich weitere Materialien ausprobieren und meine Ideen zur Förderung der Konzentration, zum Lesen und zum Rechnen weiterentwickeln.
  • Der Schnüffelteppich für Addi steht auf meiner Ideenliste. Ich möchte die Herstellung mit den Kindern so gestalten, dass sie möglichst selbstständig daran arbeiten können.
  • Auch die Buzzer mit den Sprachaufnahmen möchte ich gemeinsam mit Addi erproben, bevor ich sie im Lerncoaching einsetze.
  • Am 17. Oktober beginnt meine Reise nach Jordanien. Ich freue mich darauf, neue Orte kennenzulernen und eine Zeit lang Abstand vom beruflichen Alltag zu gewinnen.

Möchtest du auch im Oktober dabei sein?

Im September habe ich wieder erlebt, wie viel Kinder lernen, wenn sie selbst etwas ausprobieren dürfen. Ob Hanni auf dem Flohmarkt, die Erstklässler bei ihrer Begegnung mit Addi oder die Kinder in meinem Lerncoaching: Oft sind es überschaubare Aufgaben und persönliche Erfolgserlebnisse, die ihnen Mut machen.

Solche Erfahrungen möchte ich gerne mit dir teilen. In meinem Newsletter erfährst du, welche Lernideen ich gerade entwickle, wie ich sie mit Kindern umsetze und was du davon für euren Familienalltag nutzen kannst.

Ich freue mich, wenn du mich und Addi auch im Oktober begleitest.

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