„Das möchte ich irgendwann unbedingt noch machen.“
Meine Bucket List fürs Leben entsteht nicht an einem Nachmittag.
Sie wächst seit vielen Jahren. Immer dann, wenn ich denke: „Das möchte ich irgendwann unbedingt noch machen.“ Mal auf Reisen, mal mitten im Alltag oder beim Blick auf ein Foto. Manche Wünsche bleiben, andere verändern sich. Und einige warten schon viel zu lange auf den richtigen Zeitpunkt.
Einige dieser Wünsche begleiten mich schon länger. Andere sind erst in den vergangenen Jahren dazugekommen. Und dann gibt es Wünsche, bei denen ich noch gar nicht genau weiß, wohin sie mich führen werden.
Als ich die Blogparade „108 Dinge, die du noch erleben, lernen und bewirken willst“ von Marianna Sajaz und ihre Leitfragen gelesen habe, musste ich deshalb nicht lange überlegen.
Welche Orte möchte ich noch sehen? Was möchte ich zum ersten Mal tun? Welche Erinnerungen möchte ich mit meiner Familie schaffen? Was möchte ich lernen? Und was soll von meiner Arbeit mit Sorglos Lernen bleiben?
Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto deutlicher wurde mir: Meine Liste besteht nicht nur aus Reisezielen und Abenteuern.
Sie erzählt auch davon, wie ich leben möchte.
Mit Zeit für die Menschen, die mir wichtig sind, mit Neugier auf das, was ich noch nicht kenne, mit dem Mut, Pläne nicht nur im Kopf zu bewegen und mit mehr Zeit für mich selbst.
Also schreibe ich sie auf.
Nicht als Liste, die ich möglichst schnell abhaken möchte. Sondern als Sammlung von Dingen, die ich noch erleben, lernen, genießen und bewirken möchte.
Solche Gedanken begleiten mich nicht nur beim Schreiben dieses Artikels. In meinem Newsletter nehme ich dich regelmäßig mit in meinen Alltag zwischen Schule, Sorglos Lernen, Familie und all den Fragen, die mich rund um Kinder und Lernen beschäftigen. Wenn du dabei sein möchtest, freue ich mich, wenn wir uns dort wiederlesen.
Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto deutlicher wurde mir: Meine Bucket List fürs Leben besteht nicht nur aus Reisezielen und Abenteuern.

Was auf meiner Bucket List fürs Leben steht
Kurz zusammengefasst: In diesem Artikel nimmt Silke dich mit auf ihre persönliche Bucket List fürs Leben – von Fernreisen wie Jordanien und China über besondere Erlebnisse wie einen Ballonflug oder Tandemsprung bis hin zu wertvoller Familienzeit. Dabei wird deutlich: Es geht ihr weniger um abgehakte Sehenswürdigkeiten als um Zeit, Nähe und bewusst gelebte Momente.
1. Ich möchte das Königreich Jordanien bereisen
Jordanien steht ziemlich weit oben auf meiner Reiseliste.
Natürlich möchte ich Petra sehen, diese alte Felsenstadt, die ich bisher nur von Bildern kenne. Doch mich interessiert nicht nur dieser eine berühmte Ort. Ich möchte das Land erleben, durch Landschaften fahren, die mit meinem Alltag zu Hause wenig gemeinsam haben, Menschen begegnen und erfahren, wie sich Jordanien anfühlt, wenn man tatsächlich dort ist.
Das Tote Meer gehört für mich genauso dazu wie die Wüste Wadi Rum.
Vor allem wünsche ich mir Zeit. Nicht von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten fahren, Foto machen und weiter. Ich möchte schauen, wahrnehmen und mich auf ein Land einlassen, das ich bisher nicht kenne.
2. Ich möchte China kennenlernen
China ist ein ganz anderer Wunsch.
Mich fasziniert der Gedanke, in einem Land unterwegs zu sein, dessen Geschichte, Kultur, Dimensionen und Alltag sich so sehr von dem unterscheiden, was ich kenne.
Einmal auf der Chinesischen Mauer stehen. Städte erleben, die mit ihrer Größe kaum mit unseren vergleichbar sind. Gleichzeitig Orte sehen, an denen Geschichte spürbar bleibt.
China wäre für mich keine Reise, bei der ich nach zwei Tagen sagen könnte: Jetzt habe ich es gesehen.
Gerade das reizt mich daran.
3. Ich möchte auf die Malediven
Bei den Malediven ist mein Wunsch ein anderer.
Meer. Wärme. Ruhe.
Aufstehen und nicht überlegen, welcher Termin als Nächstes ansteht. Kein voller Kalender, keine lange Liste im Kopf. Stattdessen Zeit haben und den Tag nicht schon morgens durchtakten.
Ich merke immer deutlicher, wie wichtig mir genau das geworden ist.
Denn so gerne ich arbeite, Ideen entwickle, Neues lerne und Projekte beginne, genauso sehr brauche ich Zeiten, in denen nichts entstehen muss.
Auf den Malediven möchte ich genau das ausprobieren: weniger planen und mehr genießen.
4. Ich möchte die Sächsische Schweiz und Dresden erkunden
Für besondere Reiseziele muss ich nicht erst in ein Flugzeug steigen.
Die Sächsische Schweiz möchte ich schon lange ausführlicher kennenlernen. Wandern, die Felslandschaften sehen, unterwegs sein und zwischendurch stehen bleiben, weil die Aussicht gerade wichtiger ist als das nächste Ziel.
Dazu gehört für mich Dresden.
Eine Stadt, für die ich mir Zeit nehmen möchte, statt sie in einem Tagesausflug abzuhaken. Durch die Altstadt gehen, die Frauenkirche sehen, an der Elbe entlanglaufen und mich treiben lassen.
Manchmal liegen die Orte, die wir noch kennenlernen möchten, gar nicht weit entfernt.
Trotzdem schaffen sie es jahrelang nicht in den Kalender.
Das möchte ich ändern.
5. Ich möchte auf den Brocken
Auch der Brocken gehört auf meine Liste.
Nicht nur hinfahren, kurz schauen und wieder zurück.
Ich möchte den Weg dorthin als Teil des Erlebnisses wahrnehmen und am Ende oben stehen.
Ob ich anschließend vor allem stolz, erschöpft oder froh über eine Pause bin, werde ich dann sehen.
6. Ich möchte die Deutsche Edelsteinstraße kennenlernen
Dieser Wunsch fällt ein wenig aus der Reihe und genau deshalb gehört er hier hinein.
Die Deutsche Edelsteinstraße möchte ich erkunden, mir Zeit für die Orte nehmen und mehr über Edelsteine, ihre Verarbeitung und die Geschichten dahinter erfahren.
Ich mag solche Reiseziele, bei denen ich unterwegs etwas Neues kennenlerne und nicht schon vorher genau weiß, was mich erwartet.
Vielleicht nehme ich am Ende sogar einen ganz besonderen Stein mit nach Hause.
7. Ich möchte mit einem Heißluftballon fahren
Bei diesem Wunsch merke ich schon beim Schreiben, dass Vorfreude und Respekt ziemlich nah beieinanderliegen.
Einmal in einem Heißluftballon stehen und beobachten, wie der Boden langsam weiter weg rückt.
Keine Scheibe zwischen mir und der Aussicht. Kein Flugzeug. Nur der Korb, der Ballon und diese völlig andere Perspektive.
Ich stelle mir vor, dass ich am Anfang ziemlich genau beobachten werde, was der Ballonfahrer tut.
Und irgendwann hoffentlich nur noch nach unten schaue und genieße.
8. Ich möchte einen Tandemsprung wagen
Und dann wäre da noch der Tandemsprung.
Ja, der steht tatsächlich auf meiner Liste.
Ob ich in dem Moment, in dem ich an der Flugzeugtür stehe, noch genauso begeistert von dieser Idee bin, weiß ich nicht.
Aber genau darum geht es.
Ich möchte noch Dinge tun, bei denen ich mich überwinden muss. Nicht leichtsinnig und nicht, um jemandem etwas zu beweisen. Sondern weil ich erleben möchte, was passiert, wenn ich etwas wage, vor dem ich großen Respekt habe.
Der Tandemsprung wäre definitiv so ein Moment.
9. Ich möchte mit meiner Familie nach Mallorca oder Ibiza reisen
Je länger ich an meiner Bucket List fürs Leben schreibe, desto deutlicher wird mir, dass die wichtigsten Wünsche nichts mit Flugtickets oder Sehenswürdigkeiten zu tun haben.
Wenn ich über meine Wünsche nachdenke, führen viele davon zu meiner Familie.
Ein gemeinsamer Familienurlaub auf Mallorca oder Ibiza gehört dazu.
Nicht, weil es unbedingt diese eine Sehenswürdigkeit gibt, die wir alle gesehen haben müssen. Ich wünsche mir die gemeinsame Zeit.
Zusammen frühstücken. Einen Tag am Meer verbringen. Mit den Kindern unterwegs sein. Abends zusammensitzen. Lachen. Erzählen. Pläne für den nächsten Tag machen und sie am Morgen doch wieder ändern.
Im Alltag kommen viele von uns zusammen, wenn etwas ansteht. Geburtstage, Termine, Feiern, Verpflichtungen.
Im Urlaub entsteht eine andere Art von gemeinsamer Zeit.
Genau davon wünsche ich mir noch viel.
10. Ich möchte mit meiner Enkelin auf den Berliner Fernsehturm
Dieser Wunsch ist sehr konkret.
Ich möchte mit meiner Enkelin auf den Berliner Fernsehturm.
Gemeinsam nach oben fahren, Berlin von dort oben ansehen und beobachten, was sie entdeckt.
Solche Erlebnisse sind für mich besonders, weil sie später zu gemeinsamen Geschichten werden.
„Weißt du noch, als wir …?“
Davon möchte ich viele sammeln.
Nicht nur mit meiner Enkelin, sondern mit meiner Familie. Gemeinsame Ausflüge, kleine Abenteuer, Reisen und besondere Tage, an die wir uns erinnern.

11. Ich möchte besondere Momente mit meiner Familie bewusst feiern
Je älter ich werde, desto wichtiger ist mir Zusammenhalt.
Familie bedeutet für mich nicht, dass immer alle einer Meinung sind oder jeder Tag harmonisch verläuft. Entscheidend ist für mich, dass wir miteinander verbunden bleiben und wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können.
Dazu gehört auch, besondere Momente nicht vorbeiziehen zu lassen.
Geburtstage, Einschulungen, kleine und große Erfolge, gemeinsame Reisen und all die Gelegenheiten, bei denen wir sagen können: Heute nehmen wir uns Zeit füreinander.
Ich möchte daraus Erinnerungen machen.
Fotos gehören dazu, manchmal ein Video und vor allem das gemeinsame Erleben selbst.
12. Ich möchte mehr Zeit für mich haben
Dieser Punkt klingt im Vergleich zu Jordanien, China oder einem Tandemsprung ziemlich unspektakulär.
Für mich ist er das nicht.
Mein Alltag war und ist oft gut gefüllt. Schule, Schulleitung, Sorglos Lernen, Familie, Fortbildungen, Ideen und Projekte nehmen viel Raum ein.
Vieles davon mache ich gerne.
Trotzdem möchte ich lernen, freie Zeit nicht erst dann einzuplanen, wenn alles andere erledigt ist.
Denn dieser Zeitpunkt kommt selten.
Ich möchte Zeiten haben, in denen ich nichts vorbereiten, organisieren oder entscheiden muss. Einen Tag gestalten, weil mir danach ist. Lesen. Unterwegs sein. Zeit mit meiner Familie verbringen. Oder auch einmal gar nichts vorhaben.
Das möchte ich mir bewusster zugestehen.
13. Ich möchte bewusster genießen
Genuss bedeutet für mich nicht, dass etwas groß oder außergewöhnlich sein muss:
Ein gutes Essen, ein schöner Ort, Zeit mit meiner Familie, ein Ausflug. Ruhe, ein Gespräch, für das niemand auf die Uhr schaut.
Oft sind genau diese Dinge längst da.
Nur nehmen wir sie im vollen Alltag nicht immer wahr.
Ich möchte deshalb nicht nur mehr erleben. Ich möchte das, was ich erlebe, bewusster wahrnehmen.
Nicht schon beim Frühstück den Nachmittag organisieren. Beim Ausflug nicht nebenbei die nächsten Aufgaben im Kopf sortieren und im Urlaub nicht überlegen, was nach dem Urlaub alles ansteht.
Das darf ich noch lernen.
14. Ich möchte etwas Kreatives ausprobieren
Lernen begleitet mich mein ganzes Leben.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich beruflich damit, wie Kinder lernen, warum Lernen manchmal schwerfällt und was wir verändern können, damit ein Kind wieder Zugang zu seinen eigenen Fähigkeiten findet.
Auch selbst lerne ich immer weiter.
Auf meiner Liste steht deshalb etwas, das gar keinen beruflichen Nutzen haben muss.
Ich möchte etwas Kreatives ausprobieren.
Was genau daraus entsteht, lasse ich noch offen. Gerade das gefällt mir daran.
Etwas beginnen, das ich noch nicht beherrsche. Nicht sofort wissen, wie es geht. Fehler machen. Ausprobieren. Noch einmal anfangen.
Wir Erwachsenen verlangen von Kindern ziemlich oft, dass sie genau das aushalten.
Vielleicht sollten wir selbst öfter erleben, wie sich das anfühlt.
15. Ich möchte Sorglos Lernen weiter ausbauen
Zu meiner Bucket List fürs Leben gehört deshalb auch ein Wunsch, der nichts mit Reisen zu tun hat: Ich möchte mit Sorglos Lernen noch mehr Familien erreichen.
Dieser Wunsch ist beruflich und gleichzeitig sehr persönlich.
Ich möchte mit Sorglos Lernen mehr Familien erreichen.
Das möchte ich icht, weil Kinder besser funktionieren sollen, auch nicht, weil jedes Lernproblem möglichst schnell verschwinden muss.
Ich möchte dazu beitragen, dass Kinder verstanden werden.
Ein Kind, das sich nicht konzentriert, braucht nicht automatisch mehr Ermahnungen.
Ein Kind, das beim Lesen, Schreiben oder Rechnen Schwierigkeiten hat, braucht nicht nur noch mehr Übungsblätter und ein Kind, das morgens mit Bauchschmerzen an Schule denkt, braucht Erwachsene, die genauer hinschauen.
Mein Wunsch ist, dass Kinder sich selbst und ihr Lernen besser verstehen. Sie sollen ihre Neugier nicht zwischen Leistungsdruck, Erwartungen und Misserfolgen verlieren und möglichst unbeschwert in die Schule gehen können.
Lernen darf zum Kind passen.
Kinder dürfen Fragen stellen, Umwege gehen, Fehler machen und herausfinden, was ihnen hilft.
Gleichzeitig möchte ich Eltern dabei unterstützen, ihr Kind besser zu verstehen. Wenn wir nicht nur auf das schauen, was gerade nicht klappt, verändert sich oft schon der Blick auf die Situation.
Wie Kinder ihre Neugier behalten, was ihnen bei Lernproblemen hilft und warum wir manchmal genauer hinschauen müssen, bevor wir nach Lösungen suchen, darüber schreibe ich auch in meinem Newsletter. Dort teile ich Erfahrungen aus meiner Arbeit, konkrete Impulse für den Familienalltag und Gedanken, die mich selbst gerade beschäftigen.

Viele der Gedanken, die meine Arbeit prägen, finden ihren Weg auch in meinen Newsletter. Dort teile ich praktische Impulse für den Familienalltag, erzähle von meinen Erfahrungen aus Schule und Lerncoaching und schreibe über Themen, die Eltern helfen können, ihr Kind mit neuen Augen zu sehen.
16. Ich möchte mit meiner Arbeit mehr Menschen erreichen
Einzelne Kinder und Familien zu begleiten, bleibt für mich wertvoll.
Doch mein Wissen soll nicht nur die Familien erreichen, die persönlich zu mir kommen.
Mit meinen Blogartikeln, Büchern, Kursen und weiteren Angeboten möchte ich Eltern und Kinder auch über meinen direkten Arbeitsalltag hinaus begleiten.
Dabei interessiert mich weniger eine bestimmte Zahl.
Viel wichtiger ist mir, was bei den Menschen ankommt.
Es bedeutet mir viel, wenn ein Kind nach einer schwierigen Zeit wieder gerne zur Schule geht.
Eltern, die ihr Kind und seine Reaktionen besser verstehen, erleben häufig, wie sich der Familienalltag Schritt für Schritt verändert.
Besonders berühren mich Kinder, die nach vielen Misserfolgen wieder sagen: „Ich probiere es noch einmal.“
Davon wünsche ich mir mehr.
17. Ich möchte meine Neugier behalten
Während ich diesen Artikel schreibe, fällt mir auf, dass sich ein Gedanke durch viele meiner Wünsche zieht.
Neugier.
Sie führt mich nach Jordanien und China, auf den Brocken und zur Edelsteinstraße. Sie lässt mich darüber nachdenken, aus einem Flugzeug zu springen oder in einem Ballon über die Landschaft zu fahren.
Neugier gehört auch zu meiner Arbeit.
Ich möchte weiterhin wissen, warum ein Kind Schwierigkeiten hat. Welche Unterstützung zu ihm passt. Was hinter einem Verhalten steckt. Welche neuen Erkenntnisse ich in meine Arbeit einbeziehen kann.
Und ich möchte selbst weiterlernen.
Nicht, weil ich noch irgendeinen Abschluss brauche.
Sondern weil ich mir ein Leben ohne Lernen gar nicht vorstellen möchte.
18. Ich möchte nicht auf „irgendwann“ warten
Vielleicht ist das der wichtigste Punkt auf meiner Liste.
Viele Wünsche beginnen mit einem irgendwann.
Irgendwann fahre ich dorthin, nehme ich mir mehr Zeit, probiere ich das aus, mache ich weniger Termine und setze ich diese Idee für Sorglos Lernen um.
Nur steht „irgendwann“ in keinem Kalender.
Deshalb möchte ich einige dieser Wünsche nach und nach konkreter machen.
Welcher kommt zuerst?
Das weiß ich noch nicht.
Vielleicht ist es der Brocken, vielleicht ist es die Sächsische Schweiz, vielleicht sitze ich irgendwann tatsächlich in diesem Ballon und frage mich beim Start, warum ich das unbedingt auf meine Liste schreiben musste.
Aber ich möchte anfangen.
Meine Bucket List fürs Leben ist kein Wettlauf und keine To-do-Liste.
Meine Liste ist noch nicht fertig
Ich bin gespannt, wie meine Bucket List fürs Leben in zehn Jahren aussieht und welche Wünsche bis dahin dazugekommen sind.
Beim Schreiben habe ich gemerkt, dass mir längst nicht alle Wünsche eingefallen sind.
Und das gefällt mir.
Ich möchte noch Orte kennenlernen, von denen ich heute gar nicht weiß, dass sie einmal auf meiner Liste stehen werden. Ich möchte mit meiner Familie Erlebnisse teilen, die wir heute noch nicht geplant haben. Meine Enkelkinder werden größer, und damit entstehen neue Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen.
Auch beruflich möchte ich weiter neugierig bleiben. Sorglos Lernen darf wachsen und sich mit mir weiterentwickeln.
Gleichzeitig möchte ich aufpassen, dass zwischen all den Plänen genügend Platz für das bleibt, was heute schon da ist.
Meine Familie.
Menschen, die mir wichtig sind.
Meine Arbeit mit Kindern und Eltern.
Zeit für mich.
Und die Freiheit, auch einmal einen Tag zu genießen, ohne daraus gleich ein neues Projekt zu machen.
Meine Liste ist also kein Plan für die nächsten Jahre, den ich Punkt für Punkt erfüllen muss.
Sie erinnert mich daran, dass ich noch Wünsche habe.
Große und kleine. Private und berufliche. Vernünftige und solche, bei denen ich mich selbst ein bisschen überwinden muss.
Und ich hoffe, dass noch viele dazukommen.
Meine Liste ist noch lange nicht fertig. Einige Wünsche werde ich verwirklichen, andere verändern sich und neue kommen dazu. Wenn du mich auf diesem Weg begleiten möchtest, kannst du meinen Newsletter abonnieren. Dort erzähle ich weiter, was mich bewegt, was ich lerne und welche Erfahrungen aus Schule, Lerncoaching und Familienleben ich mitnehme.
Meine Bucket List fürs Leben wird sich verändern. Manche Wünsche werden in Erfüllung gehen, andere kommen neu dazu. Genau wie dieser Artikel endet auch mein Weg nicht hier. Wenn du mich ein Stück begleiten möchtest, lade ich dich herzlich in meinen Newsletter ein. Dort nehme ich dich regelmäßig mit hinter die Kulissen von Sorglos Lernen, erzähle von persönlichen Erfahrungen und teile Gedanken, die in keinen klassischen Ratgeber passen.
Vielleicht hast du beim Lesen schon an deine eigene Bucket List fürs Leben gedacht. Welche Wünsche begleiten dich schon lange? Welche warten noch auf den richtigen Zeitpunkt? Und welchen ersten kleinen Schritt könntest du heute schon gehen?