Jahresrueckblick 2025: Klar bleiben und mit Ruhe wirken

Jahresrueckblick 2025: Wenn ich an den Beginn von 2025 zurückdenke, sehe ich kein einzelnes Bild, sondern viele Ebenen, die gleichzeitig da waren und sich gegenseitig beeinflusst haben, manchmal leise, manchmal sehr deutlich.
Ich stand beruflich fest, aber innerlich war vieles in Bewegung. Privat trug ich mehr, als man von außen hätte sehen können.

Als Schulleiterin wusse ich, dass die Evaluation durch das Ministerium für Bildung bevorstand. Das bedeutete, dass jede Entscheidung, jede Struktur und jedes Miteinander genauer betrachtet werden würde. Gleichzeitig wuchs mein Unternehmen sorgloslernen weiter. Mich trägt die Vision, Kinder, Jugendliche und Familien nicht nur fachlich, sondern emotional und systemisch zu begleiten. Themen wie Dyskalkulie, Lese-Rechtschreibschwäche, Hochbegabung, ADHS und innere Überforderung stehen dabei im Vordergrund.

Privat hatte sich mein Leben tief verändert, denn ich war seit einigen Monaten Omi von zwei Enkelkindern. Diese neue Rolle öffnete einen Raum in mir, der weich war und gleichzeitig kraftvoll.
Meine Verbindung zu meiner Tochter war eng, ehrlich und tragend. Doch gleichzeitig waren meine Eltern gesundheitlich angeschlagen, was leise begann und sich im Laufe des Jahres immer deutlicher zeigte.

Besonders schwer fühlte sich das Lernen im Rahmen meiner Heilpraktikerausbildung für Psychotherapie an. Ich merkte, dass Lernen nicht mehr selbstverständlich floss, sondern Planung, Wiederholung und Geduld brauchte. Ich durfte mich selbst neu kennenlernen musste ohne mich dafür abzuwerten.
Stabil blieben andere Dinge, wie der Einsatz von Addi als Schulhund. Er brachte Ruhe und Verbindung in den Schulalltag. Im Lerncoaching mit einzelnen Schülerinnen und Schülern wurde Entwicklung sichtbar. Die kleinen, kostbaren Momente mit meiner Enkelin holten mich immer wieder ins Jetzt zurück.

Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wie sehr mich dieses Jahr fordern würde und wie sehr es mich formen sollte.


Meine Themen und Highlights im Jahresrueckblick 2025

2025 wurde für sorgloslernen kein Jahr der Expansion im klassischen Sinn, sondern ein Jahr der inhaltlichen Verdichtung. Es kristallisierten sich die Schwerpunkte klar heraus und ich spürte immer deutlicher, wofür ich wirklich stehe.
EMDR, Life Kinetik, Mobbingprävention sowie Lern- und Gedächtnistraining waren nicht nur Themen, sondern Antworten auf das, was mir Menschen täglich erzählten.

Besonders die Life Kinetik Kurse entwickelten eine Tiefe, die ich so nicht geplant hatte. Ich konnte Menschen dort abholten, wo Worte oft nicht mehr reichten, nämlich im Zusammenspiel von Körper, Wahrnehmung und Denken. Teilnehmende kamen mit einem vollen Kopf, innerer Unruhe und dem Gefühl, ständig hinterherzuhinken. Sie gingen mit mehr Klarheit, besserer Selbstwahrnehmung und dem Gefühl, wieder Zugriff auf sich selbst zu haben.

Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements zeigte sich das besonders deutlich, denn ich arbeitete mit Teams, die leistungsfähig waren, aber innerlich müde, angespannt und oft dauerhaft überfordert. Durch die Arbeit mit Bewegung, Koordination und bewusster Wahrnehmung entstand Raum, in dem Menschen wieder ins Spüren kamen und sich selbst ernst nahmen.

Viele sagten mir nach diesen Tagen, dass sie verstanden fühlten. Genau das war der Punkt, an dem ich wusste, dass diese Arbeit trägt. Sie gibt Halt, Orientierung und schafft neue Anfänge ohne Druck und ohne Bewertung.

Mobbing. Wenn Zuhören mehr verändert als jedes Konzept

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit 2025 lag im Bereich Mobbing. Mobbingprävention und Stärkung von ehemaligen Mobbingopfern in Schulen, in der Volkshochschule und in der Arbeit mit Jugendlichen, die über die Agentur für Arbeit zu mir kamen, lagen mir am Herzen.
Ich begegnete jungen Menschen, die gelernt hatten, sich anzupassen, still zu sein oder hart zu werden, weil sie sonst keinen Platz fanden. Dabei spürte ich, wie wichtig es war, nicht sofort Lösungen anzubieten, sondern erst einmal wirklich zuzuhören.

In den Workshops ging es um Rollen, Gruppendynamiken und Verantwortung. Vor allem aber ging es darum, Worte für das zu finden, was lange keinen Raum hatte. Ein Satz eines Jugendlichen begleitet mich bis heute. Er war so klar und erklärte so viel, als er sagte, dass er lange dachte, mit ihm stimme etwas nicht. Nun verstehe ich, dass er einfach zu lange alleine war.

Diese Arbeit war intensiv, manchmal schwer, aber immer sinnvoll, weil sie zeigte, wie sehr Beziehung und Anerkennung verändern können.

Jahresrueckblick 2025: Porträt einer Frau mit Brille vor einem Plakat "Unsere Superkräfte"
Diese und weitere Superkräfte sammelten wir im Kurs.

Ein Geburtstag, der alles für einen Moment anhielt

Mein Geburtstag 2025 war kein großes Fest, aber er war einer der berührendsten Tage des Jahres. Ich feierte ihn mit meinen fast achtzigjährigen Eltern und hatte bewusst eine Zeitreise vorbereitet, die Erinnerungen wachrufen sollte.
Wir hörten Lieder aus ihrer Jugend, sahen alte Fotos und erzählten Geschichten. Plötzlich war da Leichtigkeit, die lange gefehlt hatte, weil Krankheit und Sorge für einen Moment in den Hintergrund traten.

Meine Eltern lachten und irgendwann standen wir auf und tanzten, ganz selbstverständlich, ohne Plan, ohne Nachdenken, einfach, weil es sich richtig anfühlte.
Dieser Moment hat sich tief in mir verankert. Leichtigkeit verschwindet nicht, sondern wartet, bis man ihr Raum gibt.

Jahresrueckblick 2025: Porträt einer Frau mittleren Alters, einer weiteren älteren Frau und einem älteren Herren sitzen auf dem Sofa und lächeln
Wir erlebten Leichtigkeit und vergaßen den Alltag.

Eine Reise mit Hanna-Greta, die alles auf den Punkt brachte

Ganz spontan fuhren Hanna-Greta und ich zur didacta nach Stuttgart. Eine lange Zugfahrt, zwei Übernachtungen im Hotel und ein einfachen Frühstück, das uns mehr gab als jeder Luxus, brachten uns näher.
Während wir nebeneinander saßen und aus dem Fenster schauten, sagte sie einen Satz, der alles zusammenfasste. Sie meinte, dass wir gar nicht viel bräuchten, weil wir doch uns hätten.

Auf der Messe war sie wach, interessiert und ausdauernd. Ich sah in ihr diese natürliche Neugier, die Kinder haben, wenn man sie lässt.
Wir entdeckten eine bunt bemalte Freundschaftsbank, setzten uns auf einen großen Stuhl und hielten ein Schild mit der Aufschrift „Ich bin dein Favorit“.

Diese Tage erinnerten mich daran, dass Zeit, Präsenz und Echtheit die Basis für alles sind, was trägt.

Jahresrueckblick 2025: Mädchen steht vor der Leinwand mit der Aufschrift didacta
Der Besuch der didacta zeigte wie ähnlich unsere Werte sind.

Stolz, der leise wächst

Wenn ich auf 2025 zurückblicke, dann ist der Stolz, den ich empfinde, kein lauter und kein sichtbarer, sondern ein stiller, der sich erst zeigt, wenn ich mir Zeit nehme und ehrlich hinschaue. Er liegt weniger in einzelnen Erfolgen als in der Art, wie ich dieses Jahr getragen habe.

Ich bin stolz darauf, dass ich Verantwortung übernommen habe. Das tat ich genau dann, wenn Entscheidungen unbequem waren und kein Applaus folgte, sondern Klarheit, Standfestigkeit und innere Ruhe gefragt waren. In meiner Rolle als Schulleiterin habe ich Orientierung gegeben und mein Kollegium durch eine anspruchsvolle Zeit geführt. Es standen Zusammenarbeit und Zusammenhalt im Mittelpunkt. Wir bestanden die Evaluation mit „Gut“. Es war ein gemeinsamer Erfolg, getragen von Vertrauen und Solidarität.

Stolz in Verantwortung und Haltung

Ich bin stolz darauf, dass ich sorgloslernen klar ausgerichtet habe, ohne mich zu verzetteln. Menschen in Kursen und Begleitungen wollte ich nicht wollte, sondern ihnen Raum geben, sich selbst wieder wahrzunehmen. Diese Haltung hat Tiefe geschaffen und Vertrauen wachsen lassen.

Ein besonderer Stolz liegt für mich auch in dem, was kaum sichtbar war. Viel Herzblut lag in der Begleitung meiner Mutter, im Aushalten von Angst, Hilflosigkeit und Erschöpfung. Ich habe hingesehen, als Wegsehen leichter gewesen wäre. Gleichzeitig bin ich dankbar dafür, dass ich meiner Familie Nähe schenken konnte, besonders meiner Tochter und meinen Enkelkindern, die mir immer wieder gezeigt haben, was wirklich zählt.

Ich bin stolz darauf, dass ich gelernt habe, Grenzen zu setzen, meinen eigenen Rhythmus zu achten und Leichtigkeit zuzulassen, ohne sie kleinzureden. Dieser Stolz ist leise gewachsen, aber er trägt mich.


Zweifel, Angst und das Hinsehen

2025 brachte auch Zweifel, die nicht leise waren, sondern sich immer wieder meldeten. Trage ich zu viel? Ist es klug Schule und Sorgloslernen parallel zu führen?
Diese Zweifel wurden lauter, als sich der Zustand meiner Mutter deutlich verschlechterte und meine Unterstützung täglich gefordert war.

Sie erhielt einen Hickman-Katheter, das Anlegen und Mischen der Nahrung wurde Teil meines Alltags. Als ihr Gewicht auf 42 Kilogramm sank, spürte ich eine tiefe Angst, die mich oft still werden ließ.
Noch schwerer war die Erkenntnis, dass meine Mutter in die Sucht fliehte. Ich wollte es ange nicht sehen und erst nach und nach begriff ich, während Zusammenbrüche und Erschöpfung zum Alltag gehörten.

Diese Zeit forderte mich emotional stark. Erst als ich wirklich hinsah und die Realität annahm, fand ich zurück ins Handeln, nicht stark, aber ehrlich.

Kein Wendepunkt, sondern eine klare Entscheidung

Es gab keinen einzelnen Wendepunkt in diesem Jahr, sondern viele kleine Momente, die sich verdichteten und mir zeigten, dass das Leben nicht auf später wartet.
Die Lebensgeschichte meiner Mutter, ihre Kämpfe und ihre Erschöpfung führten mich zu einer klaren inneren Entscheidung. Ich möchte das leben, wozu ich mich berufen fühle, und meine Ziele nicht aufschieben.

Mein Motto 2025 lautete „Gemeinsam wachsen und neue Horizonte entdecken“. Ich lebte es nicht laut, sondern konsequent, in meiner Arbeit mit Kindern und Familien, in meiner Rolle als Schulleiterin und in meiner Familie.

Jahresrueckblick 2025: Mutter und Tochter
Ich werde Momente des Lebens mit meiner Familie bewusst wahrnehmen.

Kinder, Familien und leise Veränderungen

Eine Rückmeldung aus einer systemischen Familienaufstellung hat mich besonders berührt. Sie zeigte, wie tief Veränderung wirken kann, auch wenn sie nicht sofort sichtbar ist.
Eine Mutter erzählte mir, dass sich anfangs nichts verändert habe. Nach einiger Zeit bemerkte sie, wie ihre Tochter sich langsam wandelte und die Familie ihren Platz fand. Dies geschah, nachdem sie unbewusst lange an der falschen Stelle gestanden hatten.

2025 kamen viele Anfragen durch Weiterempfehlungen, was mich stolz machte, weil es Vertrauen zeigt und nicht durch Werbung entsteht.
Ein Kind mit Zwangsstörung konnte durch EMDR spürbar entlastet werden, die Symptome wurden weniger, der Alltag freier, und genau diese leisen Erfolge sind es, die mich tragen.

Ein Gedicht von Clara Lösel begleitete mich durch dieses Jahr, besonders die Zeile Doch dann passierte eine Sache. Ich wurde plötzlich sieben, weil sie mich daran erinnert, wie wichtig es ist, an Kinder zu glauben, sie nicht zu bewerten und ihnen Raum zu lassen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Was ich im Jahresrueckblick 2025 bewusst zurücklasse

2025 war ein Jahr, das mich gelehrt hat, genauer hinzusehen und ehrlich zu prüfen, was mir dient und was mich dauerhaft Kraft kostet. Deshalb lasse ich nicht Menschen oder Erfahrungen zurück, sondern innere Haltungen, die mir nicht mehr entsprechen.

Ich lasse den Anspruch zurück, immer funktionieren zu müssen, auch dann, wenn meine Kräfte begrenzt sind. Ich verabschiede mich von dem Gedanken, alles gleichzeitig tragen zu können, ohne dass es einen Preis hat. Überforderung darf gehen, genauso wie das Gefühl, ständig erklären oder rechtfertigen zu müssen, warum ich Dinge so entscheide, wie ich sie entscheide.

Ich lasse Erwartungen zurück, die nicht aus mir kommen, sondern aus dem Außen. Es geht nicht darum, wie viel man leisten, halten oder aushalten sollte. Ich verabschiede mich von dem inneren Druck, schneller sein zu müssen, klarer zu sein oder früher zu wissen, wohin etwas führt.

2025 hat mir gezeigt, dass Klarheit nicht laut ist und Stärke nicht darin liegt, alles alleine zu tragen. Was ich zurücklasse, schafft Raum für Ruhe, für bewusstes Entscheiden und für eine Haltung, die mich nicht erschöpft, sondern trägt.

Wenn du dich in diesem Rückblick wiederfindest und spürst, dass auch in deiner Familie vieles gleichzeitig getragen wird, dann melde dich gerne bei mir. Manchmal hilft ein gemeinsamer Blick von außen, um wieder Klarheit und Entlastung zu finden.

Mein Jahresrueckblick 2025 in Zahlen

Dieses Jahr lässt sich nicht nur in Gefühlen und Erfahrungen beschreiben, sondern auch in Zahlen, die sichtbar machen, wie viel begleitet, entwickelt und bewegt wurde.

• 1 erfolgreich abgeschlossene Evaluation als Schulleiterin mit dem Ergebnis gut
• 10 laufende und abgeschlossene Projekte im Rahmen von sorgloslernen
• 91 veröffentlichte Blogartikel zu Lernen, Familie, Dyskalkulie, LRS und emotionaler Entwicklung
• 143 Newsletter-Abonnentinnen und Abonnenten
• 185 Follower auf Instagram
• 564 Fans auf Facebook
• Zahlreiche Lerncoachings mit Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie und ADHS
• Mehrere Workshops und Vorträge zu Mobbing, Konzentration, Motivation und emotionaler Kompetenz
• Fortlaufende Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie
• 4 454 954 gelaufene Schritte als Ausgleich und für meine Gesundheit
• 2 Enkelkinder, die mein Jahr geprägt haben

Diese Zahlen stehen nicht für Leistung oder Reichweite, sondern für Begegnung, Verantwortung, Bewegung und Entwicklung, beruflich wie privat.

Diese Abenteuer erlebe ich 2026

Alleine unterwegs. Meine Reise nach Jordanien

Ein großes Abenteuer 2026 wird meine Reise nach Jordanien sein, eine Reise, die ich bewusst alleine antrete. Ich gehe in ein Land, das mir fremd ist, kulturell, landschaftlich und im Alltag, und genau das macht diese Reise für mich so bedeutsam. Ich reise neugierig, offen und ohne den Anspruch, alles vorher zu verstehen oder einzuordnen.

Alleine zu reisen bedeutet für mich, Verantwortung ganz bei mir zu lassen, Entscheidungen selbst zu treffen und mich auf Begegnungen einzulassen, ohne Rückzugsmöglichkeit in Vertrautes. Ich erwarte keine Antworten, sondern Erfahrungen, Stille, Eindrücke und Momente, die bleiben dürfen. Dieses Abenteuer steht für Weite, für Vertrauen und für das bewusste Gehen neuer Wege.

Lernen auf einer neuen Ebene. Die Hypnoseausbildung

Ein weiteres Abenteuer 2026 beginnt auf einer inneren Ebene, denn ich starte eine Hypnoseausbildung. Für mich ist Hypnose kein Werkzeug, das man einfach erlernt, sondern ein Prozess, der Tiefe, Präsenz und echtes Vertrauen erfordert. Ich begebe mich bewusst in die Rolle der Lernenden und lasse Kontrolle dort los, wo sonst Struktur und Planung tragen.

Hypnose fordert mich heraus, weil sie jenseits von Analyse, Erklärung und Sprache wirkt und mich einlädt, mit unbewussten Prozessen zu arbeiten, die sich nicht beschleunigen lassen. Dieses Abenteuer ist persönlich und fachlich zugleich, weil es mich erweitert und meine Arbeit mit Kindern und Familien auf einer neuen Ebene ergänzt.

Unterwegs mit meiner Enkelin. Kiel und die Ehrlich Brothers

Ein ganz anderes, aber nicht weniger wichtiges Abenteuer wird die Fahrt mit meiner Enkelin nach Kiel sein, verbunden mit dem Besuch der Ehrlich Brothers. Diese Reise steht für gemeinsame Zeit, für Staunen, für Nähe und für das Teilen von Momenten, die man nicht plant, sondern erlebt.

Solche Erlebnisse erinnern mich daran, wie wertvoll gemeinsame Erfahrungen sind und wie sehr Kinder den Blick weiten, wenn man sich auf ihr Tempo einlässt.

Jahresrueckblick 2025: 2 Karten für eine Show der Ehrlich Brothers
Das ist noch ein Geheimnis. Ein jahrelanger Wunsch für meine Enkelin wird in Erfüllung gehen.

Ein neues Leben. Ich werde zum dritten Mal Omi

2026 werde ich zum dritten Mal Omi. Dieses Abenteuer ist leise und zugleich tief, weil es mein Leben erneut verändert und mir zeigt, wie sehr Wachstum auch im Werden liegt. Ein weiteres Enkelkind bedeutet neue Nähe, neue Verantwortung und eine weitere Verbindung, die mein Herz weit macht.

Diese Abenteuer tragen mein Jahr 2026. Sie sind unterschiedlich, aber sie haben eines gemeinsam. Sie führen mich nicht schneller, sondern weiter.

Diese großen Projekte gehe ich 2026 an

Die großen Projekte 2026 sind für mich keine Vorhaben mit Meilensteinen und Zeitplänen, sondern bewusste Entscheidungen für Veränderung im Alltag, in meiner Arbeit und in meinem Leben. Sie sind klein genug, um realistisch zu sein, und groß genug, um etwas zu bewegen.

Ein zentrales Projekt ist für mich meine Ernährung. Ich möchte bewusster essen, zuckerfreier leben und frischer kochen, mit mehr Gemüse, weniger Fleisch und mehr Aufmerksamkeit dafür, was mir guttut. Dieses Projekt ist kein Verzicht, sondern ein Schritt hin zu mehr Energie, Klarheit und Gesundheit, damit ich die Kraft habe, die meine Arbeit und meine Familie brauchen.

Ein weiteres großes Projekt ist sehr persönlich und zugleich verbindend. Ich möchte gemeinsam mit meiner Enkelin nähen. Nicht nebenbei, sondern bewusst. Wir planen ein größeres Nähprojekt, vielleicht ein Shirt, bei dem sie Schritt für Schritt lernt, wie aus Stoff etwas Eigenes entsteht. Es geht dabei nicht um Perfektion, sondern um Geduld, Konzentration und das gemeinsame Tun. Nähen bedeutet für mich, Zeit zu teilen, Wissen weiterzugeben und Nähe entstehen zu lassen, und genau diese Haltung prägt auch meine Arbeit mit Kindern.

Auch sorgloslernen entwickle ich 2026 weiter, jedoch nicht durch Ausweitung, sondern durch Vertiefung. Ich möchte meine Begleitung von Kindern und Familien noch klarer strukturieren, systemische Ansätze stärker integrieren und Räume schaffen, in denen Entlastung, Orientierung und echtes Verstehen möglich sind.

Diese Projekte haben eines gemeinsam. Sie entstehen aus dem Wunsch, bewusst zu leben, Beziehungen zu pflegen und Tiefe zuzulassen, statt mich von Tempo treiben zu lassen.

Jahresrueckblick 2025: Honigmelone
Nicht nur Obst wird i2026 auf meinem Speisezettel stehen.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

2026 begleite ich Kinder und Familien in klaren, überschaubaren Formaten, die Sicherheit und Orientierung geben. Dazu gehört das 1:1 Lerncoaching für Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie und ADHS, bei dem es nicht nur um schulische Inhalte geht, sondern um Struktur, Selbstvertrauen und emotionale Stabilität.

Ein weiterer Schwerpunkt sind systemische Familienaufstellungen im digitalen 1:1-Setting, die in geschützter Atmosphäre stattfinden. Ich setze dort an, wo viele Familien feststecken. Das können wiederkehrenden Konflikten, Überforderung oder dasGefühl, dass sich trotz großer Anstrengung nichts verändert, sein. Ziel ist Entlastung, ein neuer Blick auf Zusammenhänge und das Finden eines stimmigen Platzes im Familiensystem.

Zusätzlich biete ich Workshops und Vorträge für Kinder, Jugendliche und Eltern an, unter anderem zu den Themen Mobbing, Konzentration, Motivation und emotionale Kompetenz. Der Workshop „Meine Gefühle sind meine Freunde“ stärkt soziale Fähigkeiten, hilft Kindern, ihre Emotionen wahrzunehmen und auszudrücken. Er trägt zur Verbesserung der Kommunikation innerhalb von Gruppen bei. Der Motivationsworkshop „Ich schaffe das“ richtet sich an Jugendliche ab Klasse 5. Er unterstützt sie dabei, Ziele zu entwickeln, Selbstvertrauen aufzubauen und wirksame Lernstrategien kennenzulernen.

Wenn dein Kind mit Lernen, Konzentration, Rechnen, Lesen oder starken Gefühlen kämpft und du das Gefühl hast, alleine nicht weiterzukommen, begleite ich euch gerne. Schreib mir eine E-Mail und wir schauen gemeinsam, was euch jetzt wirklich hilft.
info@sorgloslernen.de

Jahresrueckblick 2025: systemische Familienaufstellung
Systemische Familienaufstellung ist offline und online möglich.

Meine 7 Ziele für 2026

Ich achte bewusst auf meine Gesundheit und gestalte meine Ernährung frischer und ausgewogener, mit weniger Zucker und mehr Selbstfürsorge im Alltag.

Ich erweitere meine fachliche Kompetenz durch Weiterbildungen zum systemischen Coach, in Hypnose sowie in der Begleitung von Kindern und Eltern mit ADHS.

Ich halte feste Zeitfenster für meine Familie ein und schütze diese Zeiten konsequent.

Ich arbeite fokussiert mit ausgewählten Familien, damit Begleitung nachhaltig wirkt.

Ich entwickle sorgloslernen inhaltlich weiter und halte Strukturen klar und übersichtlich.

Ich plane Pausen fest ein und nehme sie als festen Bestandteil meiner Arbeit ernst.

Ich vertraue meiner Haltung und gehe meinen Weg ruhig und konsequent weiter.

Jahresrueckblick 2025: gemalte Karte mit Blumen und Herzen und dem Wort Danke
Ich werde bewusste Entscheidungen treffen, die tiefgründiges Arbeiten ermöglichen.

Mein Motto für 2026

Ich gehe meinen Weg klar und ruhig und entscheide mich bewusst für Tiefe statt Geschwindigkeit.

Dieses Motto beschreibt meine Haltung für das kommende Jahr. Ich möchte präsent bleiben, Entscheidungen mit Ruhe treffen und Entwicklung Zeit geben, sowohl in meiner Arbeit mit Kindern und Familien als auch in meinem eigenen Leben.

Wenn dich dieser Jahresrueckblick 2025 berührt hat, teile ihn gerne mit Menschen, für die er hilfreich sein könnte. Bleib mit mir in Verbindung über meinen Newsletter oder meinen Blog. Ich schreibe auch 2026 weiter über Lernen, Familie und Wege, die entlasten.

Ein leiser Abschluss

Wenn ich diesen Jahresrueckblick 2025 schließe, dann nicht mit dem Gefühl, angekommen zu sein, sondern mit dem Wissen, meinen Weg bewusster zu gehen als zuvor. Dieses Jahr hat mich nicht leichter gemacht, aber klarer. Es hat mir gezeigt, dass Verantwortung und Nähe zusammengehören und dass Entwicklung Zeit braucht, wenn sie tragen soll.

Ich nehme aus 2025 mit, dass Lernen nicht nur im Kopf stattfindet, sondern im ganzen Leben, in Beziehungen, in Entscheidungen und im Mut, Dinge loszulassen, die nicht mehr passen. Ich habe erfahren, wie wichtig es ist, still zu werden, um zu spüren, was wirklich zählt.

Dieser Rückblick ist kein Schlussstrich, sondern ein Innehalten. Ein Moment, um zurückzusehen, bevor der nächste Schritt folgt. 2026 liegt vor mir, offen und nicht festgelegt, und genau darin liegt seine Chance.

Ich gehe weiter, klar, ruhig und mit Tiefe statt Geschwindigkeit.

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Ein Gedanke zu „Jahresrueckblick 2025: Klar bleiben und mit Ruhe wirken

  1. Liebe Silke, dein Jahresrückblick ist gefüllt von Aktionen und wertvoller Arbeit. Ich bewundere dich, wie du alles meisterst. Als Schulleiterin so wertvoll, ein eigenes Business und zusätzlich HP- und Hypnoseausbildung. Respekt.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Freude und Erfolg, ein gesegnetes, gesundes und glückliches neues Jahr.

    Energiereiche Grüße von Anita.

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